Frauenfußball: Halderner Reserve und Millingen kooperieren

Frauenfußball : Halderner Reserve und Millingen kooperieren

Neu gebildete Spielgemeinschaft wird künftig in der Kreisliga antreten.

Der SV Haldern und Lokalnachbar Fortuna Millingen werden in der kommenden Spielzeit im Frauenfußball kooperieren. So werden die zweite Mannschaft aus dem Lindendorf und die erste Mannschaft der Fortuna in der neuen Saison als FSG Haldern/Millingen in der Kreisliga an den Start gehen. Da beide Teams nicht genügend Spielerinnen für jeweils eine Mannschaft zusammenbekommen haben, hat man sich bei beiden Vereinen für diesen Schritt entschieden.

„Wir sind sehr froh, dass es mit der Kooperation geklappt hat, da es sonst in Haldern keine zweite Damenmannschaft mehr gäbe und in Millingen gar keinen Frauenfußball mehr“, so David Wendland, Koordinator Damenfußball bei Fortuna Millingen und auch Trainer der neu geschaffenen Frauenspielgemeinschaft: „Mir war von vornerein klar, dass wir den Frauenfußball in Millingen nicht aufgeben wollen. Deshalb haben wir uns mit beiden Vereinen zusammengesetzt und uns für die in unseren Augen beste Lösung entschieden.“

Die Mannschaft wird sich in der neuen Saison aus 14 Spielerinnen des SV Haldern und neun von Fortuna Millingen zusammensetzen. Trainiert wird am Mittwoch in Haldern und am Freitag in Millingen. Die Heimspiele sollen abwechselnd im Lindenstadion und auf der Anlage an der Bruchstraße ausgetragen werden. „Wir sind froh, dass die Spielgemeinschaft zustande gekommen ist und so den Mädels die Möglichkeit geboten wird, weiter Fußball zu spielen“, freut sich Markus Sprenger, Geschäftsführer des SV Haldern.

Bevor die Spielgemeinschaft zusammenkam, wurde in der Sommerpause zweimal zusammen trainiert. „Wir haben bei zwei Trainingseinheiten geschaut ob es passt. Und da es von den Mädels her funktioniert hat, haben wir uns dann zu diesem Schritt entschieden“, erklärt Wendland.

Wohin die Reise für die FSG Haldern/Millingen in der Saison 2019/20 gehen wird, ist sich der Coach noch nicht sicher: „In Millingen hören einige auf, weshalb wir ja erst diesen Schritt gegangen sind. Wir wissen noch nicht, wie die Gruppenzusammensetzung ist. Wichtig wird sein, dass die Beteiligten alle Spaß haben und sich finden. Dann wird man sehen, was dabei herausspringt. Ich wäre zufrieden, wenn wir mit den unteren Plätzen nichts zu tun haben werden.“

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