Radsport: Halderner Radsportler auf dem Podest

Radsport : Halderner Radsportler auf dem Podest

Mountainbike-Cup: RG 03 erreicht in Remscheid beim letzten Rennen der Serie gute Platzierungen.

Die RG Haldern 03 beendete erfolgreich die Rennserie des NRW-Mountainbike-Cups. Remscheid war der letzte Austragungsort der insgesamt acht Läufe umfassenden Serie. Dort mussten die Starter in den verschiedenen Altersklassen einen harten Rundkurs von fast fünf Kilometern mehrfach absolvieren. In jeder Runde waren 165 Höhenmeter zu bewältigen. Bei gutem Wetter und optimalen Streckenbedingungen waren die technischen Anforderungen nicht sonderlich hoch. Vor allem Schnelligkeit und Ausdauer waren gefordert. Die Halderner Sportler hatten unter diesen Bedingungen die Gelegenheit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und fuhren fast alle auf das Siegerpodest.

Markus Willemsen, Mountainbike-Fachwart des Vereins und einer der erfahrensten Rennfahrer der Szene, fuhr im letzten Rennen auf den dritten Platz und belegte damit in der Gesamtwertung der Serie den zweiten Rang in der Senioren-Altersklasse II. Nachwuchstrainer Michael Zauner kam in dieser Klasse auf den zehnten Rang und wurde in der Gesamtwertung Fünfter. Leonard Wehe (U19) bestritt seine erste Rennsaison. Er zeigte in allen Cup-Läufen erstaunliche Leistungen und hielt mühelos mit den erfahrenen Fahrern mit. Mit einem zweiten Rang in Remscheid sicherte er sich auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Ganz dicht hinter Wehe kam Hendrik Möllmann auf Platz drei, den er auch in der Cup-Wertung erreichte.

Damit waren die Halderner wieder einmal im leistungsorientierten Rennsport ganz vorne vertreten. Trainer Michael Zauner weiß, dass dies kein Zufall ist. Für alle Rennfahrer begann die Saison bereits im November 2013. Auf dem Programm standen anspruchsvolle Trainingsstunden mit dem Rad und auch viele Einheiten im Fitnessraum zur Stärkung der Rumpfmuskulatur. Begleitet wurde die Arbeit von einer professionellen Leistungsdiagnostik, die Auskunft über den Trainingsstand und mögliche Defizite gibt. Wer von den Rennfahrern das ganze Paket absolviert hatte, dürfte rund 15 bis 20 Stunden pro Woche investiert haben. Die Belohnung für diese Strapazen waren dann die guten Plätze am Ende der Saison.

(RP)
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