Handball: Gute Generalprobe für die HSG-Herren

Handball : Gute Generalprobe für die HSG-Herren

Handball: Bezirksliga-Mannschaft aus Haldern/Mehrhoog/Isselburg verliert im Kreispokal gegen den Landesligisten TV Borken mit 26:29. Die Damen starten am Samstag in Schermbeck.

Am kommenden Wochenende starten die Mannschaften der Handballspielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg in die neue Bezirksliga-Saison. Während die Herren am Sonntag um 9.30 Uhr beim TV Kapellen II ran müssen, spielen die Damen bereits einen Tag früher beim SV Schermbeck. Anwurf ist um 16.15 Uhr.

Allerdings haben die Herren der HSG ihr erstes Pflichtspiel der neuen Spielzeit schon absolviert. Die Mannen von Trainer Sven Esser verloren die Kreispokal-Begegnung gegen den TV Borken mit 26:29, agierten gegen den Landesligisten aber auf Augenhöhe. So konnten sich die Vereinigten zeitweise sogar mit sechs Toren absetzen. „Wir haben über 60 Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt. Leider hatten wir vor der Pause einen kleinen Bruch im Spiel, so dass die Borkener wieder rankamen“, so Kapitän Jannik Ising. Deshalb ging es auch mit einem 13:14-Rückstand in die Halbzeit.

Ralf Sobotta ist weiter Trainer der HSG-Damen. Foto: Foto:LIndekamp

Nach dem Wechsel zogen die Gäste schnell auf drei Tore weg, doch fünf Minuten vor dem Ende konnten die Hausherren den Ausgleich wiederherstellen. Doch einige unkonzentrierte Abschlüsse brachten die HSG um den verdienten Lohn. „In der entscheidenden Phase haben wir drei freie Würfe vergeben, was uns um Ende den Sieg gekostet hat. Dennoch können sehr zufrieden mit unserer Leistung sein“, analysierte Ising.

Nun geht es mit dem ersten Meisterschaftsspiel am frühen Sonntagmorgen weiter. „Kapellen ist wie jedes Jahr eine Wundertüte. Bei denen weiß man nie, wer da so aufläuft. Wichtig wird sein, dass wir über 60 Minuten unser Spiel spielen und das umsetzen, was uns vom Coach vorgegeben wird“, erklärt der Kapitän.

Personell hat sich bei den Vereinigten wenig getan. Abgänge gibt es keine zu verzeichnen, dafür wird Philip Marks aus der zweiten Mannschaft wieder zum Bezirksliga-Kader stoßen. „Philip kann uns mit seiner Erfahrung definitiv weiterhelfen“, freut sich Ising über den internen Zugang.

Anders als die Herren haben die Damen auf ihr Spiel im Kreispokal verzichtet. Aufgrund eines personellen Engpasses sah man sich gezwungen, das Match gegen den Oberligisten HSG Hiesfeld/Aldenrade abzusagen.

Deshalb bestreitet die Mannschaft von Trainer Ralf Sobotta ihr erstes Pflichtspiel erst am Samstag beim SV Schermbeck. Zwar gehen die Vereinigten als Absteiger aus der Landesliga in die neue Spielzeit, doch als Favorit sieht Sobotta seine Mannschaft nicht: „Der Wiederaufstieg ist für uns kein Thema. Unser Ziel ist es, im oberen Drittel der Tabelle zu landen, da es die stärkste Bezirksliga seit Jahren ist.“

Der HSG-Coach hat für die neue Spielzeit einige Teams auf dem Zettel, die den Aufstieg wohl unter sich ausmachen: „Ich sehe TuS Lintfort II, die mit uns abgestiegen sind, als den absoluten Topfavoriten an. Doch auch Mannschaften wie die HSG Dinslaken/Aldenrade III, den SV Schermbeck, den TSV Bocholt II oder auch den Aufsteiger HSG Wesel, die viele Spielerinnen haben, die bereits in der Verbands- oder Landesliga gespielt haben, können ganz oben mitspielen.“

Vor allem der Saisonbeginn hat es für die HSG-Damen in sich. So treffen die Vereinigten in den ersten Wochen direkt auf die von Sobotta genannten Favoriten. „Wir haben ein wahnsinnig schweres Auftaktprogramm, mit allen Favoriten zu Beginn. Da werden wir dann sehen, wo wir bereits stehen“, so Sobotta. „Ich freue mich aber über die schwere Gruppe. In unserer Aufstiegssaison wurde es uns vielleicht etwas zu einfach gemacht.“

Gleich fünf neue Spielerinnen darf der Übungsleiter der HSG-Damen begrüßen. So stoßen Marie Müller, Franziska Roes, Saskia Hövelmann und Lara Szalek aus der eigenen A-Jugend hinzu. Außerdem erhält Torfrau Saskia Neijenhuis aus der A-Jugend des SV Friedrichsfeld ein Zweitspielrecht und wird als zweite Torhüterin fungieren, da die bisherige Ersatztorhüterin Sandra Terfurth zu ihrem Ex-Verein HSG Wesel zurückgekehrt ist.

„Alle Spielerinnen werden uns auf ihren Positionen verstärken. Wir haben jetzt einen guten Kader zusammen, so dass es sich gut arbeiten lässt. Allerdings haben wir die jüngste HSG-Mannschaft aller Zeiten, so dass wir keinen Druck aufbauen werden, sondern gucken, was am Ende dabei herauskommt“, erklärt Sobotta.