1. NRW
  2. Städte
  3. Emmerich
  4. Sport

Handball: "Gegner war eine Klasse besser"

Handball : "Gegner war eine Klasse besser"

Der TuS Lintfort, souveräner Tabellenführer in der Handball-Bezirksliga, war am Samstag für die HSG Haldern / Mehrhoog / Isselburgeine Nummer zu groß. Bei der 20:31-Niederlage hinterließ der 17-jährige Debütant Nico Kahlert einen starken Eindruck.

Handball-Bezirksligist HSG Haldern / Mehrhoog / Isselburg hatte am Samstag beim Tabellenführer TuS Lintfort erwartungsgemäß nichts zu bestellen. "Der Gegner war einfach eine Klasse besser. Die Lintforter Mannschaft könnte sich problemlos auch in der Landesliga behaupten und wird wahrscheinlich auch das Rennen um die Meisterschaft für sich entscheiden", meinte HSG-Trainer Rolf Paschmann nach der 20:31 (9:17)-Niederlage anerkennend.

Frühe Entscheidung

Zwar musste der Gastgeber, der mit 16:0-Punkten souverän die Tabelle anführt, auf seinen überragenden Spieler verzichten. Doch auch ohne den Rückraumschützen Marc Neervoort, der sich im Pokalspiel gegen den TV Kapellen einen Daumenbruch zugezogen hatte, gab der Spitzenreiter von Beginn an den Ton an. Nach zehn Minuten lag der TuS Lintfort bereits mit 6:2 in Führung und hatte das Geschehen im Griff. Paschmann: "Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Denn die Lintforter Spieler waren uns körperlich überlegen und waren auch geistig einfach frischer."

  • Lokalsport : TuS Lintfort kann den Meistertitel einfahren
  • Lokalsport : TuS Lintfort wackelt vor der Pause
  • Elfter Anlauf, erster Titel? : Löwen im Pokalfinale gegen Debütant Hannover

Bei den Gästen machte sich der Ausfall von Heinz-Bernd Böing, der wegen einer schweren Oberschenkel-Prellung geschont wurde, deutlich bemerkbar. Der Rückraum-Riese fehlte besonders im Abwehrverbund. Die Lintforter Angreifer kamen immer wieder frei zum Wurf, so dass die HSG-Torhüter Lutz Dischek und Jörg Böwing in der Regel chancenlos waren.

Einen guten Eindruck hinterließ der Debütant in Reihen des Tabellenachten, der nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat. Der erst 17-jährige Nico Kahlert, der zuletzt für die A-Junioren des Ligarivalen TSV Bocholt gespielt hatte, überzeugte im Eindruck und erzielte fünf Treffer. "An dem Jungen werden wir noch viel Freude haben", lobte Paschmann den Youngster, der bereits in der C-Jugend schon einmal für die HSG gespielt hatte.

Für die HSG stehen in den nächsten beiden Wochen sehr wichtige Spiele auf dem Programm. Am komenden Samstag, 5. Dezember, ist ab 19.15 Uhr der Drittletzte TV Schwafheim II in der Halle am Stromberg zu Gast, am Samstag, 12. Dezember, folgt die Partie beim Vorletzten SV Friedrichsfeld. "Wenn wir uns das Zittern ersparen wollen, müssen wir beide Spiele gewinnen", sagte Paschmann.

(RP)