Fußball: RSV Praest kann Torjäger nicht ersetzen

Fußball : RSV Praest kann seine Torjäger nicht ersetzen

Für den Bezirksligisten gibt es im fünften Saisonspiel die erste Niederlage. Mit 1:2 unterliegt die Kock-Elf dem TSV Wachtendonk-Wankum. Nur Benjamin Jesche trifft in der Partie für die Heimmannschaft.

Am fünften Spieltag hat es auch den RSV Praest erwischt. Die Schwarz-Gelben mussten gestern Nachmittag die erste Niederlage in der laufenden Bezirksliga-Saison hinnehmen. Die Elf von Trainer Roland Kock unterlag dem TSV Wachtendonk-Wankum mit 1:2 (0:2).

Wie befürchtet konnten die Hausherren ihre beiden etatmäßigen Angreifer nicht einsetzen. Die verletzten Sezgin Baran und Dennis Thyssen mussten sich mit der Zuschauerrolle zufrieden geben. Dafür stand unter anderem Benjamin Jesche in der Startformation und der holte sich gleich in der ersten Minute den gelben Karton ab, als er etwas zu ungestüm seinen Gegenspieler traf, der dann auch verletzt raus musste.

Nach zwölf Minuten musste RSV-Keeper Dennis Meiners das erste Mal eingreifen, als er einen Kopfball nach einer Ecke mit etwas Mühe entschärfen konnte. Auf der anderen Seite zeigte Marvin Müller ein starkes Solo über die rechte Seite, seinen abschließenden Schuss parierte aber der Keeper (19.). Als dann der RSV nach einer Ecke nicht klären konnte, klingelte es im Kasten. Samet Caliskan traf zum 0:1 (26.).

Kurz vor der Pause der zweite Rückschlag für den RSV, als Erdal Dag seinen Gegenspieler im Strafraum traf. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Funken zum 2:0 aus Sicht des TSV Wachtendonk-Wankum (44.). „Die beiden Tore sind sicherlich etwas unglücklich gefallen, allerdings muss man auch sagen, dass der Gegner in der ersten Hälfte etwas galliger war“, stellte Roland Kock fest.

Die zweite Hälfte war noch nicht sehr alt, da zeigte der Referee erneut auf den Punkt. Diesmal für den RSV. Allerdings war die Aktion gegen Benjamin Jesche nicht unbedingt elfmeterwürdig. Juri Wolff wollte dieses Geschenk auch nicht annehmen und drosch den Ball über die Latte (49.). Die Gastgeber waren nun deutlich besser im Spiel und profitierten nach einer guten Stunde von einem Schnitzer der Gäste. Der Ball landete bei Benjamin Jesche, der ungehindert einschieben konnte (61.). Eine Unbeherrschtheit von Wa-Wa-Akteur Tobias Eickmanns sorgte dann für eine personelle Überzahl des RSV, weil der Gäste-Akteur die Ampelkarte wegen Ballwegschlagens erhielt (69.).

Die Hausherren drängten nun auf den Ausgleich, wobei immer wieder der starke Marvin Müller die Angriffe im zentralen Mittelfeld initiierte. Die Praester hatten dann auch noch ihre Möglichkeiten, doch Benjamin Jesche (86.) und der eingewechselte Tobias Reichelt vergaben (89.). Die beste Chance hatte Ron Janssen in der Nachspielzeit. Nach einer Hereingabe von Benjamin Jesche kam der Verteidiger mit dem langen Bein an den Ball, doch sein Schuss aus kurzer Distanz war zu zentral, so dass der Gästekeeper abwehren und damit den Sieg für sein Team sichern konnte. „Schade, dass wir die Dinger am Ende ausgelassen haben“, bedauerte Roland Kock, dessen Mannschaft aufgrund der stärkeren zweiten Hälfte zumindest einen Zähler verdient gehabt hätte.

RSV Praest: Meiners - Müller, Schulz, Jesche, Buscher (72. Wolters), Wilde, Dag, Janssen, Wolff, Stein (66. Reichelt).

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