Fußball-Bezirksliga: Teams vor dem Start mit Problemen.

Fußball : Bezirksligisten stehen in den Startlöchern

Fußball Formcheck, Teil 1: Am kommenden Wochenende beginnt die Saison 2019/20. Die Vorbereitung in der Sommerpause lief nicht bei allen Vereinen aus dem Kreis Rees-Bocholt reibungslos.

Die 18 Mannschaften der Bezirksliga, Gruppe 5 stehen in den Startlöchern. Am kommenden Wochenende beginnt die Saison 2019/20. Die Rheinische Post gibt einen Überblick, wie die Vereine sich bisher in der Vorbereitung geschlagen haben. Im ersten Teil geht es um die zehn Vertreter aus dem Kreis 11, Rees-Bocholt.

RSV Praest: Es sollte der letzte Härtetest vor dem Saisonbeginn werden. Doch das Testspiel des RSV Praest gegen Fortuna Millingen musste ausfallen, weil der A-Ligist personelle Probleme hatte. Trainer Roland Kock hing sich ans Telefon, konnte aufgrund der Kürze der Zeit aber keinen Ersatz mehr finden. Die Bilanz in der Vorbereitung ist ausgeglichen. Drei Siegen stehen drei Niederlagen gegenüber.

SV Vrasselt: Die Vrasselter zeigten zuletzt beim 2:2 beim SV Haldern eine durchwachsene Leistung. Trainer Sascha Brouwer forderte dann auch eine Leistungssteigerung bis zum Saisonstart. In der Vorbereitung konnte der SVV zweimal gewinnen und verließ einmal gegen Alemannia Pfalzdorf als Verlierer den Platz. Zudem gab es zwei Unentschieden.

DJK SF 97/30 Lowick: Der Höhepunkt der Vorbereitung war sicherlich der erstmalige Gewinn der Bocholter Stadtmeisterschaften in der Vereinsgeschichte. Zudem gab es in einem Testspiel einen 5:0-Erfolg gegen Landesligist Viktoria Heiden, der allerdings auf einige Stammkräfte verzichtete. „Wir wollen das Ergebnis nicht überbewerten, aber es war das mit Abstand beste Testspiel“, so DJK-Coach Alessandro Duro, der sich jüngst darüber ärgerte, dass Henning Howestädt beim Setex-Cup am letzten Wochenende in einem harten Spiel gegen den SC 26 Bocholt die Rote Karte sah.

SC 26 Bocholt: Der Sport-Club war zuletzt beim Setex-Cup aktiv, wo sie im Finale gegen Landesligist VfL Rhede mit 0:4 den Kürzeren zogen. Das letzte reguläre Vorbereitungsspiel beim linksrheinischen A-Ligisten Sturm Wissel endete mit einem 2:2-Remis.

DJK TuS Stenern: Gegen den A-Ligisten TSV Raesfeld kassierte Stenern am vergangenen Samstag eine 3:6-Niederlage. In der Vorbereitung gab es ebenso klare Siege wie gegen Westfalia Anholt (4:0) oder TV Voerde (9:1), als auch deutliche Niederlagen wie gegen den VfL Rhede (8:1).

TuB Bocholt: Einen Härtetest in der ersten Runde des Niederrheinpokals hatte die TuB-Elf vor der Brust, die gegen Oberligist 1. FC Kleve mit 0:2 unterlagen. Trainer Sebastian Hufe empfand das Ergebnis als „standesgemäß“, gleichwohl gab er auch zu Protokoll, dass sein Team „personell aus dem letzten Loch pfeift“.

SV Biemenhorst: Von den Ergebnissen erlebte der SV Biemenhorst eine höchst unterschiedliche Vorbereitung. In den letzten beiden Testspielen trat das Team gegen die A-Ligisten SV Rees und Westfalia Anholt an. Die Elf von Coach Jürgen Stratmann, der als Ziel den erneuten frühzeitigen Klassenerhalt ausgegeben hat, gewann dabei mit 4:1 in Rees, während sie in Anholt zu einem 3:3-Unentschieden kam.

1. FC Bocholt II: Die Reserve vom Hünting bestimmte ungewollt die Schlagzeilen in der Vorbereitung. Trainer Nikolay Glouhtchev schmiss beim Aufsteiger das Handtuch. Als „Mission Impossible“ bezeichnete er den Kampf um den Klassenerhalt. Etliche Spieler der Aufstiegself hatten sich verabschiedet. Das einzige Vorbereitungsspiel wurde mit 3:6 beim A-Ligisten SV Brünen verloren.

Hamminkelner SV: Eine gelungene Generalprobe vor dem Pokal-Hit gegen den Regionalligisten VfB Homberg am Mittwoch legte das Team von Trainer Michael Tyrann hin. Mit 9:1 wurde A-Ligist SV Krechting vom Platz gefegt. Bereits gut akklimatisiert scheint auch Alexander Siepen, Neuzugang von Fortuna Millinegn zu sein, der dreimal traf.

08/29 Friedrichsfeld: In der ersten Runde des Niederrheinpokals setzte es für 08/29 eine 1:2-Niederlage gegen Landesligist MSV Düsseldorf. „Diese Niederlage war überhaupt nicht nötig. Ich habe keinen Klassenunterschied gesehen, teilweise waren wir auch das fußballerisch bessere Team“, meinte Coach Dirk Lotz.