Fußball-Bezirksliga: RSV Praest verliert beim TSV Wa.-Wa. mit 1:2-Toren.

Fußball : Im siebten Spiel erwischt es den RSV Praest

Bezirksliga: Die positive Serie der Kock-Elf reißt im Nachholspiel beim TSV Wachtendonk-Wankum.

Nach zuletzt sechs Bezirksliga-Begegnungen ohne Niederlage - darunter ein überragender 6:0-Auswärtserfolg bei Neuling SV Rindern - hat es den RSV Praest am gestrigen Ostermontag wieder erwischt. Die Schwarz-Gelben unterlagen im Nachholspiel beim TSV Wachtendonk-Wankum mit 1:2 (0:0).

Ausgetragen wurde die Neuauflage der im März wegen orkanartiger Winde abgebrochenen Partie beim TSV auf dem Kunstrasenplatz. „Das war schon richtig heiß darauf und roch auch etwas unangenehm“, hätte RSV-Trainer Roland Kock den auch vorhandenen Naturrasen liebend gerne vorgezogen.

Im ersten Durchgang hatte Patrick Gottschling die beste Chance, den RSV Praest in Führung zu schießen. Doch er ließ die Gelegenheit ungenutzt. Außerdem war ein Foul an Fabian Meyer diskussionswürdig, ob dieses im Strafraum und eine Notbremse war. Die Schiedsrichterin entschied sich aber gegen einen Foulelfmeter und zückte auch nur die gelbe Karte. Da auch die Gastgeber die eine oder andere Möglichkeit hatten, ging der ausgeglichene Spielstand nach 45 Minuten in Ordnung.

Zur zweiten Hälfte musste Kock seinen Verteidiger Erdal Dag aufgrund von Rückenproblemen auswechseln. In der 68. Minute durften dann die Praester Fußballer jubeln, als nach einem Freistoß Patrick Gottschling quer köpfte und Sezgin Baran die Ablage zum 1:0 für den RSV verwertete.

Drei Minuten später musste Roland Kock einen weiteren Spielerwechsel vornehmen. Torwart Dennis Döring hatte sich bei einer Aktion vertreten und musste mit Knieproblemen vom Platz. Für ihn wechselte der Praester Übungsleiter Daniel Vollmer ein.

Und Vollmer musste in der 78. Minute gleich den Ball aus dem Tornetz holen. Ein abgefälschter Schuss landete vor den Füßen von Marcin Gesikowski, der zum 1:1-Ausgleich traf. „Zumindest einen Punkt hätten wir verdient gehabt, diesmal hat aber das Quäntchen bei uns gefehlt“, bedauerte Kock, der dann sah, wie seine Elf in der 85. Minute noch ein Tor hinnehmen musste, als eine Bogenlampe von Andre Laarmanns zum 2:1 für die Hausherren im Gehäuse landete.

Trotz der Niederlage hat sich die Praester Mannschaft im Mittelfeld der Tabelle etabliert und nimmt Platz sieben ein.

Eine Aufgabe, die es in sich hart, wartet auf die Mannschaft von Roland Kock am kommenden Sonntag: Dann stellt sich mit TuB Bocholt der Tabellenzweite der Bezirksliga in Praest vor.