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Fußball: Für Juri Wolff ist die Hinrunde beendet

Fußball : Für Juri Wolff ist die Hinrunde beendet

Nächste Hiobsbotschaft für den Landesligisten RSV Praest: Verteidiger Juri Wolff zog sich im Training eine schwere Schulterverletzung zu.

Seit der Aufstiegsfeier im Juni hat der RSV Praest keinen rechten Grund mehr zur Freude gehabt. Den Neuling in der Fußball-Landesliga ereilt mittlerweile eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Aktueller Fall: Verteidiger Juri Wolff kam am Dienstagabend im Training unglücklich zu Fall und zog sich dabei eine so genannte Schultereckgelenksprengung zu. Damit ist die Hinrunde für den Neuzugang vom VfB Rheingold, der sich beim Landesligisten zu einem wertvollen Leistungsträger gemausert hat, vorzeitig beendet.

"Mittlerweile weiß ich kaum noch, wie ich eine komplette Mannschaft aufbieten soll. Diese schwierige Situation müssen wir jetzt irgendwie gemeinsam meistern", sagt RSV -Trainer Roland Kock. Immerhin gibt's etwas Entwarnung im Fall von Sebastian Kaul. Der Ex-Profi hatte sich im Spiel bei seinem ehemaligen Verein FC Kleve eine Knieverletzung zugezogen. Anfangs war sogar ein Kreuzbandriss befürchtet worden, der wahrscheinlich das Ende der Laufbahn des früheren Junioren-Nationalspielers bedeutet hätte. Inzwischen steht fest, dass es sich "nur" um einen leichten Schaden am Meniskus handelt. Somit stehen die Chancen nicht schlecht, dass Roland Kock mit seinem Routinier im kommenden Jahr wieder planen kann.

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Noch nichts Neues gibt's aus der Praester Torwart-Abteilung. Steffen Nüßmann (Knie) und Dennis Meiners (Rücken), die schon seit Monaten unter starken Beschwerden leiden, werden sich in der nächsten Woche noch einmal einer eingehenden Untersuchung unterziehen, um endlich die Ursachen ergründen zu können.

Wären da noch die Praester Rotsünder: Routinier Michal Szczepinski und Angreifer Justin Ising müssen am Sonntag zum letzten Mal ihre Sperre aus dem Kleve-Spiel absitzen. Für vier Wochen ist Sezgin Baran zum Zuschauen verurteilt worden. Der Angreifer hatte am vergangenen Sonntag in der Partie gegen den Mülheimer SV wegen Nachtretens die Rote Karte gesehen. Als mögliche Alternative muss auch Nils Voetmann gestrichen werden — er hatte sich vor zwei Wochen in einem Spiel der Praester Reserve Rot eingehandelt. Unter diesen Umständen hätte der Aufsteiger gegen jeden Landesligisten einen schweren Stand.

Für den Gegner gilt dies ganz besonders. Ab 14.30 Uhr gastieren die Gelb-Schwarzen im Stadíon am Molkereiweg beim PSV Wesel. Der Tabellenführer hat in zwölf Begegnungen 30 Punkte gesammelt und macht sich berechtigte Hoffnungen auf den Sprung in die Oberliga Niederrhein.

Aber in den Duellen der beiden Vereine muss nicht immer der Favorit gewinnen. Zur Erinnerung: Am 1. April trat Bezirksliga-Tabellenführer RSV Praest gegen den Abstiegskandidaten PSV Wesel II an. Die Gäste gewannen damals völlig überraschend mit 2:0 und legten damit den Grundstein zum späteren Klassenerhalt.

(RP/ac)