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Lokalsport: Für den SV Rees kam gestern das Pokal-Aus

Lokalsport : Für den SV Rees kam gestern das Pokal-Aus

Einen offenen Schlagabtauschen sahen die Zuschauer gestern im Pokalspiel zwischen dem SV Friedrichsfeld und dem SV Rees. Dabei musste sich der Gast mit 1:5 (0:1) geschlagen geben. Für die Mannschaft um Trainer Klaus Klein-Wiele kam damit in der fünften Runde auf Kreisebene das Aus. Zuvor hatte der SV Rees zwei Freilose gehabt, ehe er sich in den weiteren Runden jeweils auswärts bei Grün-Weiß Lankern und SV Brünen durchsetzen konnte.

Trotz der Schlappe war Klein-Wiele nicht unzufrieden. "60 Minuten haben wir richtig gut gespielt. Erst nach dem 1:3 ließ bei uns die Kraft etwas nach", urteilte der Trainer.

Natürlich war der Gastgeber, der in der Bezirksliga den zweiten Rang belegt, in der gestrigen Begegnung als klarer Favorit in die Pokal-Aufgabe gegangen. Doch der SV Rees machte den Platzherren das Leben schwer und war ständig gefährlich. Schon nach fünf Minuten gab es die erste gefährliche Szene im Friedrichsfelder Strafraum. Nach einer Vorlage von Philipp Bock verzog Etienne Musiol nur knapp. Nur 240 Sekunden später rauschte ein Kopfball von Bock am Tor vorbei. Erst danach fand der Bezirksligist besser in die Partie. Und in Minute 24 war es soweit: Rico Schendel sorgte für das 1:0. Danach boten sich aber wieder den Gästen Chancen durch Vos (27. Minute), Ferhat Güngör (35.) und Musiol (37.). Kurios wurde es in der 40. Minute, als der Referee nach einem vermeintlich harmlosen Zweikampf neben Rees' Güngör auch Simon Claßen vom Platz stellte. Eine Entscheidung, die keiner der Zuschauer verstehen wollte.

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Aber auch mit dezimierten Formationen blieb das Spiel sehenswert. In der 47. Minute wurden die Mühen der Gäste durch den Treffer von Robin van den Boom belohnt. Aber die Freude währte nur kurz. Wieder war es Schendel, der Friedrichsfeld in Führung schoss (53.).

Überhaupt wirkten die Gastgeber nun frischer und hatten nun die Vorteile auf ihrer Seite. Für den SV Rees sorgten nur noch Merissen (61.) und van den Boom (63.) für Gefahr, ansonsten beherrschte der Gegner die Szenerie. Die Folge war das 3:1 in der 70. Minute durch Andreas Gnielka, der artistisch mit der Hacke vollstreckte. Endgültig alles klar machte dann Thomas Giesen, der in der 79. und 90. Minute mit einem Doppelschlag das Endergebnis auf 5:1 hoch schraubte.

(RP)