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Lokalsport: Für den SV Haldern ist noch alles möglich

Lokalsport : Für den SV Haldern ist noch alles möglich

Fußball: Der Bezirksligist muss morgen Mittag gegen Blau-Weiß Oberhausen gewinnen und auf Ausrutscher der Mitkonkurrenten hoffen. Schützenhilfe kann es vom RSV Praest geben, der sich beim Hamminkelner SV vorstellt.

Für die Fußballspieler des Bezirksligisten SV Haldern sind am morgigen Sonntag noch alle Szenarien denkbar - vom Abstieg über Relegationsspiele bis hin zum direkten Klassenerhalt in der Bezirksliga. Allerdings haben es die Lindendörfler nicht in eigener Hand und müssen auf Schützenhilfe hoffen.

Auf Tabellenrang 16 haben die Rot-Weißen 32 Zähler auf dem Konto - wie auch der Hamminkelner SV, der als Viertletzter allerdings das um sieben Treffer bessere Torverhältnis aufweist. Die Zweitvertretung des 1. FC Bocholt kommt auf 33 Punkte und könnte ebenfalls noch überflügelt werden.

"Das wird ein spannender Spieltag. Schade ist natürlich, dass Hamminkeln am vergangenen Wochenende in Bocholt einen Punkt geholt hat. Wir müssen nun unsere Hausaufgaben erledigen und dann auf die anderen Ergebnisse hoffen, wobei ich erst einmal schon froh wäre, wenn wir zumindest einen Platz klettern könnten", sagt der Halderner Coach Holger Pistel, der am Sonntag mit seiner Mannschaft den Tabellenachten Blau-Weiß Oberhausen um 15 Uhr im Lindenstadion empfängt. Zur gleichen Zeit treten die Hamminkelner gegen den RSV Praest an und die Bocholter Zweitvertretung bei 08/29 Friedrichsfeld.

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Bis auf den privat verhinderten Christoph Hegmann kann Holger Pistel personell aus dem Vollen schöpfen. Auch Lukas Zitter wird zumindest wieder auf der Bank sitzen.

Fest steht auf jeden Fall, dass die Mannschaft den treuen Fans nach dem Spiel auch in diesem Jahr ein 50-Liter-Fass Freibier spendieren wird, wobei alle Beteiligten im Lindendorf hoffen, dass damit nicht der Frust heruntergespült werden muss. "Es wäre schon schade, wenn es am Schluss nicht reichen sollte, nachdem wir uns so gut herangekämpft haben und gerade in der Rückrunde bewiesen haben, dass wir eigentlich jedes Spiel auf Augenhöhe bestreiten können", wünscht sich Pistel, dass es in dieser Saison doch noch ein Happy End geben wird.

Dieses hat es für den RSV Praest schon am vergangenen Sonntag durch den 5:3-Erfolg gegen den VfB Bottrop gegeben. "Wir sind heilfroh, dass wir selbst nicht mehr im Abstiegskampf stecken, und dass es für uns kein Endspiel beim HSV geben wird. Nichtsdestotrotz wollen wir noch einmal unser Bestes geben. Wir wissen natürlich, dass andere auf uns gucken werden", sagt der Praester Übungsleiter Roland Kock vor dem morgigen Spiel seiner Mannschaft, die mit jetzt 38 Zählern auf dem Konto den Klassenerhalt in trockenen Tüchern hat. Allerdings muss Kock noch einige Hausaufgaben erledigen. Denn noch gibt es ein paar Fragezeichen, wie die Aufstellung der Schwarz-Gelben beim Gastspiel in Hamminkeln aussehen wird. So ist der Einsatz von Ron Janssen wegen einer leichten Zerrung fraglich. Marcel Heiliger könnte privat verhindert sein.

Auch das Mitwirken von Michal Szczepinski und Marvin Schwarz ist beim RSV Praest mehr als fraglich. Ob sie in Hamminkeln zum Kader zählen werden, wird kurzfristig entschieden.

(RP)