Fußball: Fortuna startet den dritten Anlauf

Fußball : Fortuna startet den dritten Anlauf

Fußball: In der Kreisliga A erwartet der Dritte aus Millingen mit dem 1. FC Bocholt II den direkten Tabellennachbarn. Der SV Haldern muss schon heute gegen Grün-Weiß Lankern ran. Zum Spitzenreiter reist die Elf des SV Rees.

Die Kreisliga A Rees-Bocholt startet am Wochenende in die Restrunde der Saison 2018/19. Bereits am heutigen Freitag um 20 Uhr muss der SV Haldern bei GW Lankern antreten. Das Hinspiel gewannen die Lindendörfler deutlich mit 7:0. Dennoch warnt Christian Böing, Trainer des SV Haldern, seine Mannschaft vor dem Gegner: „Wir dürfen nicht den Fehler machen und Lankern unterschätzen. Sie stecken mitten im Abstiegskampf, weshalb sie wohl sehr aggressiv und körperbetont spielen werden.“

Vor allem vor den ruhenden Bällen der Gastgeber hat der Halderner Linienchef enormen Respekt: „Wir müssen Standardsituationen jeglicher Art vermeiden, denn das ist Lankerns größte Waffe. Zudem haben sie mit Sebastian Klein-Schmeink einen gefährlichen Angreifer dazu gewonnen, der uns in der Abwehr mit Sicherheit gut beschäftigen wird.“ Trotzdem ist Böing guten Mutes, dass der Bezirksliga-Absteiger mit einem Erfolg in die Restrunde starten wird. „Trotz der widrigen Wetterverhältnisse hatten wir eine ordentliche Wintervorbereitung. Wichtig ist es, dass wir unsere fußballerischen und läuferischen Qualitäten abrufen“, so Böing.

 Zu einer ungewohnten Zeit muss der SV Rees beim Tabellenführer DJK TuS Stenern ran. Um 13 Uhr wird die Partie am Sonntag angepfiffen. Gleich zu Beginn der Restrunde bekommt es der SV Rees mit dem Spitzenreiter A zu tun. „Stenern ist in der Liga das Nonplusultra. Sie haben erst zweimal Unentschieden gespielt und sonst alles gewonnen. Zwar gingen viele Spiele knapp aus, doch daran sieht man, welche Qualität der Kader in der Spitze und Breite hat“, lobt Nieuwenhuis den designierten Aufsteiger.

Auch die Reeser hatten Stenern im Hinspiel nah am Punktverlust, mussten aber kurz vor Schluss noch den Gegentreffer zum 1:2 hinnehmen und gingen somit als Verlierer vom Platz. „Wir haben in der Hinrunde gezeigt, dass wir auch mit Stenern mithalten können. Da waren wir allerdings noch nicht so gut in Form wie zuletzt. Vor der Winterpause haben wir gezeigt, was wir im Stande zu leisten sind“, erklärt Nieuwenhuis.

Den dritten Anlauf ein Heimspiel auszutragen, nimmt Fortuna Millingen am Sonntag. Nachdem die beiden Nachholspiele gegen den SV Spellen und den SV Brünen abgesagt werden mussten, dürfte das Spiel gegen die Reserve des 1. FC Bocholt stattfinden.

Das Duell gegen den direkten Tabellennachbarn dürfte für Spannung sorgen, pflügten die Gäste zuletzt durch die Kreisliga A und gewannen ihre letzten sieben Spiele allesamt. „Das Spiel am Sonntag wird ein Meilenstein für uns. Bocholt hat zuletzt gezeigt, dass sie eine Mannschaft sind, die oben zu den ersten Sechs gehört. Zudem sind sie sehr gut ausgebildet und vor allem spielerisch stark“, weiß Millingens Trainer Rolf Sent um die Stärken der Gäste.

Nichtsdestotrotz will der Tabellendritte die Punkte am Bruchweg behalten. „Wir wollen aus einer gestärkten Defensive heraus das Match diktieren und Bocholt unser Spiel aufzwingen“, sagt der Millinger Übungsleiter.

Eine beeindruckende Serie möchte Westfalia Anholt aufrecht erhalten. Seit drei Jahren haben die Mannen von Trainer Thomas Driever ein Spiel auf der ungeliebten Asche nicht mehr verloren. Auf dieser muss die Westfalia am Wochenende beim SV Krechting antreten. Das Hinspiel konnten die Anholter mit 7:1 für sich entscheiden. „Ich gehe davon aus, dass Krechting aufgrund dessen sehr motiviert ist. Sie werden versuchen, etwas gut zu machen“, geht Driever von einer unbequemen Aufgabe aus. Zumal der Anholter Trainer selbst nicht weiß, wo seine Mannschaft steht: „Es ist schwierig zu sagen, wie weit wir sind. Nach der Sommervorbereitung ist es so, dass man immer ein Gefühl hat, in welche Richtung es geht. Im Winter ist es immer sehr schwierig. Ich hoffe, dass wir unsere Hausaufgaben ordentlich gemacht haben. Die Jungs sind sehr motiviert. Wichtig ist es, dass wir mit dem Kopf bei der Sache sind.“

Driever plagen noch Verletzungssorgen. Pierre Hack hat sich das Sprunggelenk gebrochen und wird mehrere Monate nicht zur Verfügung stehen. Außerdem sind einige Akteure noch angeschlagen. „Wir werden in Krechting allerdings nicht auf Teufel komm raus die Spieler einsetzen. Das ist nur ein Spiel, danach haben wir immer noch 16 Stück. Wir werden keine längerfristigen Ausfälle riskieren“, wird Driever kein Risiko eingehen.