Formel 1: Chancen für Hülkenberg noch bei Alfa Romeo und Williams.

Motorsport : Hülkenberg-Wechsel zu Haas geplatzt

Für den Emmericher gibt es kaum noch Optionen auf einen Formel 1-Sitz.

Die Zukunft von Nico Hülkenberg in der Formel 1 ist ungewisser denn je. Der US-amerikanische Rennstall Haas gab am Donnerstag bekannt, dass der zweite Fahrer neben Kevin Magnussen auch in der kommenden Saison Romain Grosjean heißen wird, obwohl es zwischen den beiden Fahrern immer wieder zu Reibereien gekommen war. Allerdings verbindet auch Hülkenberg und Magnussen alles andere als eine Freundschaft.

„Es gab gegenseitiges Interesse, aber am Ende hat es nicht funktioniert“, sagte Hülkenberg am Rande des Großen Preises von Singapur. „Ich muss nicht mit Ach und Krach in der Formel 1 bleiben“, über Alternativen zur Königsklasse wolle er allerdings „derzeit noch nicht nachdenken“. Sollte sich in der Formel 1 keine Option mehr für ihn auftun, kann sich Hülkenberg auch vorstellen, „eine Weile nichts zu machen“.

Dem Emmericher, dessen Vertrag bei Renault bekanntlich nach drei Jahren nicht verlängert wurde und der sich Anfang der Woche noch sehr optimistisch gezeigt hatte, auch künftig einen Formel 1-Sitz zu bekommen, gehen nach der Haas-Absage allmählich die Optionen aus. Offene Cockpits gibt es nur noch wenige.

Bei Red Bull werden ihm keine Chancen eingeräumt, ansonsten sind nur noch Plätze bei Alfa Romeo und Williams frei. Da bei Williams Nicholas Latifi aufgrund seiner Mitgift als Favorit auf den Platz im nächsten Jahr gilt, muss Hülkenberg wohl alle Hoffnungen auf ein Engagement bei Alfa Romeo setzen, wo Antonio Giovinazzi beim ehemaligen Sauber-Team auf der Kippe steht.

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