Lokalsport: FKB Emmerich setzt sich im Derby durch

Lokalsport : FKB Emmerich setzt sich im Derby durch

Basketball: In Kleve gewinnt die Truppe um Trainer Marko Stefanovic den Vergleich in der Landesliga mit 74:64. Das Team überzeugt beim Nachbarn durch seine mannschaftliche Geschlossenheit.

Nach der zuletzt schwachen Leistung des FKB Emmerich gegen den SSV Knittkuhl fand Marko Stefanovic vor dem Derby beim VfL Merkur Kleve die richtigen Worte. "Ich habe den Jungs gesagt, dass sie nicht daran denken sollen, was sie beim letzten Spiel falsch gemacht haben, sondern daran, was sie dieses Mal richtig machen können", erklärte der Coach des Emmericher Landesligisten. Und das sollten seine Akteure dann auch beherzigen. Denn mit einem 74:64-Sieg im Gepäck wurde die Rückreise angetreten.

"Es war aber ein hartes Stück Arbeit", gab Stefanovic zu. In der ersten Spielhälfte wechselten sich die Führungen immer wieder ab. Das erste Viertel ging an Emmerich (15:12), im zweiten Viertel hatten die Klever die Oberhand (17:12). Mitte des dritten Viertels konnten die Hausherren dann bis auf zehn Punkte davonziehen, doch bis zum Ende des Spielabschnitts hatte der FKB diese Schwächephase korrigiert, so dass es mit einem Drei-Punkte-Vorsprung (52:49) ins letzte Viertel ging. Hier behielten die Gäste aus Kleve dann klar die Oberhand (22:15).

Stefanovic freute sich besonders, dass seine Spieler über eine mannschaftlich geschlossene Leistung zum Derbysieg kamen. "Ich habe zu den Spielern gesagt, eure Egos kommen in die Kiste, die könnt ihr nach dem Spiel wieder rausholen, in den 40 Minuten auf dem Feld zählt nur das Team", erklärte der FKB-Coach. "Großer Respekt, dass das umgesetzt wurde. Ich bin stolz auf die Jungs."

Vor allem die Routine von Thomas Seelen, der 15 Punkte holte, stellte Stefanovic positiv heraus. Zudem gab's ein Lob für Center Sebastian Heim.

FKB Emmerich: Fransen, S. Heim (16), Seelen (15), F. Brink (6), Janßen (11), Rählert (15), G. Brink (7), Wellen (4).

(tt)
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