Fußball : Fair Play mit der RP

Der Wettbewerb der Rheinischen Post für A- und B-Junioren geht in die zehnte Runde. 1000 Euro sind wieder für die Nachwuchs-Teams im Topf, die sich auf dem Fußball-Platz vorbildlich verhalten. Sechs Clubs noch ohne Strafpunkt.

Niederrhein Die Zahlen sprechen für sich. Seit die Rheinische Post im Jahr 2000 die Idee hatte, einen Fair Play-Wettbewerb für A- und B-Junioren-Mannschaften ins Leben zu rufen, geht's bei den Partien der ältesten Nachwuchskicker deutlich gesitteter auf den Plätzen zu. Was anfangs auch von den Fußball-Funktionären noch mit etwas Skepsis betrachtet wurde, ist zu einem großen Erfolg geworden. "Die Sache hat sich bewährt. Es ist belegbar, dass die Spiele seit Einführung des Wettbewerbs fairer abgelaufen sind", meint Kreis-Jugendobmann Alfred Herbers.

Der Pair Play-Preis der Rheinischen Post geht jetzt in die zehnte Runde. Und wieder sind 1000 Euro für die Nachwuchs-Teams im Topf. Die RP, die 500 Euro gestiftet hat, kann wie in den Jahren zuvor auf wertvolle Hilfe bauen. "Wir sind froh, dass wir eine so gute Sache unterstützen können", sagt Ingo Egerlandt von der Provinzial-Versicherung Egerlandt und Söhne, die erneut 250 Euro beisteuert. Wilhelm Elmer, langjähriger Vorsitzender des Gemeindesportverbandes Hamminkeln und des SV Brünen, spendet 100 Euro. Der Jugend-Ausschuss des Fußball-Kreises unterstützt den Preis mit 150 Euro. Sechs Vereine sind aktuell im Wettbewerb noch ohne Strafpunkt: VfR Mehrhoog, Hamminkelner SV, TuS Drevenack, SV Vrasselt, SuS Isselburg und BW Wertherbruch.

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500 Euro für den Sieger

Der Sieger des Wettbewerbs, bei dem die A- und B-Junioren-Mannschaften (Elfer-Teams) der Vereine aus Wesel, Hamminkeln, Drevenack, Emmerich, Rees und Isselburg in die Wertung kommen, erhält 500 Euro. 300 Euro gibt's für den Zweitplatzierten und 200 Euro für den Dritten. Die Summe der Punkte wird durch die Anzahl der Mannschaften geteilt. Sollten mehrere Clubs punktgleich sein, wird das Geld aufgeteilt. Es ist ausschließlich für die Jugend-Abteilungen bestimmt. Für die Nachwuchskicker ist es eine besondere Motivation. Viele Teams arbeiten mittlerweile darauf hin, im Fair Play-Preis der RP vorne zu liegen, um sich etwas für die Mannschaftskasse zu verdienen.

Der Punkte-Katalog

Für folgende Vergehen gibt es beim Fair Play-Preis der Rheinischen Post Strafpunkte: Feldverweis auf Zeit: zwei Strafpunkte. Rote Karte: drei Strafpunkte pro Woche oder Spieltag Sperre. Sperre durch Spruchkammer: drei Strafpunkte pro Woche oder Spieltag. Unsportliches Verhalten von Trainern und Betreuern, das zum Eintrag in der Spielbericht führt: drei Strafpunkte. Ordnungsgeld: vier Strafpunkte je 25 Euro Strafgeld. Unsportliches Verhalten von Trainern oder Betreuern, das zu einer Sitzung der Spruchkammer führt: zehn Strafpunkte. Nichtantreten: 20 Strafpunkte. Spielabbruch: 30 Strafpunkte.

(RP)