Motorsport: Erneute Enttäuschung für Renault

Motorsport : Erneute Enttäuschung für Renault

Nico Hülkenberg muss seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo noch passieren lassen. Keine Punkte beim Großen Preis von Österreich.

Auch auf dem Red Bull Ring fehlte Renault die notwendige Energie. Der Große Preis von Österreich endete zum wiederholten Mal mit einer Enttäuschung für das französische Werksteam. Sowohl Nico Hülkenberg als auch Daniel Ricciardo blieben ohne Punkte. Die beiden Piloten landeten in Spielberg auf den Rängen 12 und 13, wobei Hülkenberg den Australier kurz vor Schluss noch passieren lassen musste.

Dass es für das französische Werksteam schwer werden würde, am Sonntag in die Top Ten zu fahren, zeichnete sich schon am Samstag ab. Von Platz 15 hatte Nico Hülkenberg das Rennen beginnen müssen. Im Qualifying war er auf Rang zwölf gelandet, dann aber um fünf Ränge zurückgesetzt worden, weil in Österreich auch bei ihm ein neuer Motor eingebaut wurde, den Ricciardo schon in Frankreich bekommen hatte. Für den Emmericher war es bereits der fünfte Motor in der laufenden Saison, erlaubt sind jedoch nur drei, so dass die Strafe erfolgte. Aufgrund von Vergehen anderer Fahrer rückte er dann aber wieder um zwei Plätze vor.

Das Qualifying verlief für Renault erneut alles andere als erhofft, Hülkenberg ärgerte sich dabei auch über einen Verbremser von Kevin Magnussen vor ihm, der ihm eine schnelle Runde kostete. „Wir haben das Q3 verpasst, was für mein Gefühl möglich war“, bedauerte Hülkenberg seinen zwölften Platz. Noch schlechter lief es für Ricciardo, der auf Platz 14 fuhr und schließlich als Zwölfter begann.

Hülkenberg machte beim Start zwei Plätze gut, zog dann in Runde fünf an Magnussen vorbei und lag damit an elfter Stelle. Bis Runde 27 ging es auf acht vor, dann fuhr Hülkenberg in die Box und fiel vom zwischenzeitlichen achten Rang auf 15 zurück. Erst 20 Runden später folgte der Reifenwechsel bei Ricciardo, der auf Platz 14 bei der Ausfahrt hinter Hülkenberg lag. Mit den frischeren Reifen zog der Australier schließlich noch am Teamkollegen vorbei. Zufrieden war allerdings am Ende niemand bei Renault. Die Fahrer und Verantwortlichen hoffen nun auf Fortschritte in Silverstone, wenn am übernächsten Wochenende der Große Preis von Großbritannien auf dem Programm steht.