Emmerich: SV Vrasselt und SV Rindern trennen sich 2:2

Fußball-Bezirksliga : SV Vrasselt macht 0:2-Rückstand wett

Fußball-Bezirksliga: In der Partie gegen Neuling SV Rindern reicht eine ansprechende zweite Halbzeit zum 2:2.

In Emmerich kam es gestern Nachmittag zum Nachbarschaftsduell zwischen dem SV Vrasselt und dem SV Rindern. Auseinander ging man nach 90 Minuten mit einem 2:2 (0:2)-Unentschieden. Parallelen zum Hinrundenspiel gibt es zur Genüge. Auch damals trennte sich der SV Vrasselt vom Bezirksliga-Neuling mit einem 2:2. Und auch im ersten Aufeinandertreffen in der Saison lagen die „Zebras“ mit 2:0 vorne.

Streng genommen war die Begegnung schon beim Seitenwechsel entschieden. Die Fußballer von der linken Rheinseite bestimmten nach Belieben das Geschehen auf dem Kunstrasenplatz. Kein Mittel fanden die harmlosen Gastgeber gegen den SV Rindern, der die zaghaften Offensivbemühungen des SVV schon im Keim erstickte und sich anschließend immer wieder gut in Szene setzen konnte.

Schon in den ersten zwölf Minuten ließ Rindern drei hochkarätige Gelegenheiten zur Führung durch ihren Torjäger Daniel Beine (7. und 11. Minute) und Chris Ukaegbu (12.) aus. Sieben Minuten später hatte der Gast dann mehr Fortune. Erneut war es Ukaegbu, der im Strafraum an den Ball kam und sich alle Zeit der Welt nehmen konnte, um vollkommen ungestört den Ball in den Torwinkel zu heben. Beine (24.) und Fetah Meta (25.) hatten weitere erstklassige Möglichkeiten, die Führung auszubauen. „Geht doch endlich mal hin“, regte sich Vrasselts Keeper ob der vielen Nachlässigkeiten seiner Vorderleute zu Recht gehörig auf.

Erst in der 40. Minute schoss der SV Rindern durch Kosovar Demir das längst überfällige 2:0. Pech hatte die Elf in Minute 43, als Ukaegbu mit seinem Kopfball nur das Lattenkreuz traf. „Wir hätten bis zur Halbzeit schon den Deckel drauf machen müssen“, ärgerte sich Arno Schoofs, stellvertretender Vorsitzender des SV Rindern, über die vielen ausgelassenen Chancen seines Teams.

Dies sollte sich rächen. SVV-Coach Sascha Brouwer beorderte Martin Tekaat auf die Sechser-Position. Eine Maßnahme, die sich sofort bemerkbar machte. Denn endlich erwachte der SVV aus seiner Lethargie und kam immer besser in die Begegnung. Und in der 57. Minute gelang dem flotten Tekaat der Anschlusstreffer zum 1:2.

In die Karten spielte dem SVV zudem, dass der Gegner nun in der Defensive nicht mehr kompakt genug stand. Nun boten sich den Platzherren einige Chancen. Eine davon nutzte Muart Demir (71.) zum Ausgleich.

Die sicherlich nicht hochklassige Begegnung blieb aber bis zum Abpfiff spannend und umkämpft. Auf beiden Seiten ergaben sich nun Tormöglichkeiten. Die besten hatten für Vrasselt der ansonsten blasse Matthias Pfände (78.), Eric Schulz (79.) und Marco Buscher (93.). Aber auch die Gäste kamen noch zu Chancen. Aber die Versuche von Bahri Kera (73.) und Daniel Cortez (85.) waren schlchtweg zum harmlos.

„In der ersten Halbzeit sah es für uns ganz schlecht aus. Vor allem bei Standardsituationen waren wir wieder mal äußerst anfällig. Zudem haben wir lange Zeit einfach nur kopflos gespielt“, resümierte Vrasselts Trainer Sascha Brouwer nach der Partie.

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