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Emmerich: RSV Praest hat gegen SV Sonsbeck nichts zu verlieren

Fußball : RSV Praest ist am Sonntag krasser Außenseiter

Das Schlusslicht der Landesliga erwartet den Spitzenreiter SV Sonsbeck. „Kampf und Einsatz stimmten ja bisher, es muss aber einfach auch mal das eine oder andere Ding reingehen“, sagt Trainer Roland Kock.

Größer könnte der Unterschied nicht sein, wenn am Sonntag um 15 Uhr der Aufsteiger RSV Praest den SV Sonsbeck in der Fußball-Landesliga empfängt. Der Gastgeber steht punktlos auf dem letzten Platz, die Sonsbecker sind Spitzenreiter. Dennoch will das Team von Trainer Roland Kock alles dafür tun, um die ersten Saisonzähler zu holen. „Kampf und Einsatz stimmten ja bisher, es muss aber einfach auch mal das eine oder andere Ding reingehen“, sagt der Coach. Dass gleichzeitig dringend die vielen Fehler in der Defensive abgestellt werden müssen, sei zudem Voraussetzung, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Dennoch hat der Sonsbecker Trainer Heinrich Losing durchaus Respekt vor dem RSV: „Ich habe die Jungs gewarnt. Ich möchte nicht der Trainer der Mannschaft sein, gegen die Praest die ersten Punkte holt.“ Weil einige Akteure angeschlagen sind, weiß Kock noch nicht genau, wie die Startelf aussehen wird.

So plagt sich Marius Storm schon lange mit Fußverletzungen herum, sodass der Leistungsträger der vorigen Saison noch nicht richtig in Tritt gekommen ist. „Ihm fehlt momentan die Spritzigkeit“, so Kock. Bei Rene Matiko zwickt der Oberschenkel. Ron Janssen ist nach seiner langen Pause immer noch nicht bei hundert Prozent und wird sich hinsichtlich eines Einsatzes wohl noch gedulden müssen. Ausfallen wird Ersatzkeeper Daniel Vollmer aufgrund einer Daumenverletzung. Für ihn wird Torwarttrainer Christoph Legeland auf der Bank Platz nehmen, da Niklas Baier, Neuzugang vom VfB Rheingold, erst ab November spielberechtigt ist. Zurück im RSV-Kader ist Mike Wezendonk.