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Emmerich/Kalkar: RSV Praest kassiert 0:3 gegen SV Hönnepel-Niedermörmter

Fußball : RSV Praest wartet weiter auf das erste Erfolgserlebnis

In der Landesliga setzt sich die SV Hönnepel-Niedermörmter beim Aufsteiger, der viel zu harmlos agiert, glatt mit 3:0 durch. „Wir haben viele Dinger ausgelassen“, sagt RSV-Coach Roland Kock.

In der Fußball-Landesliga wartet der Neuling RSV Praest nach wie vor auf den ersten Punkt. Auch gegen die SV Hönnepel-Niedermörmter stand die Heimelf auf verlorenem Posten und musste sich mit 0:3 (0:2) geschlagen geben. Dennoch war RSV-Coach Roland Kock nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

„Wir haben das Herz in die Hand genommen und mutig gespielt“, sagte der Trainer. Die Bilanz ist allerdings entmutigend: In fünf Partien gab es nichts Zählbares und nur einen Treffer. Mit dieser Meinung lag der Praester Coach nicht verkehrt, denn seine Mannschaft ging beherzt zu Werke und hatte einige im Ansatz recht gute Offensivaktionen. Doch schon in der dritten Minute schlugen die Gäste erstmals zu. Marvin Ellmann profitierte vom zu zögerlichen Eingreifen von Keeper Dennis Döring und erzielte das 1:0. Danach hatte der RSV mehr vom Spiel, doch Nils Rütjes (7., 9., 20.), Michael Schulz (10.), Danny Stein (20.) und Marius Storm (27.) agierten bei ihren jeweiligen Tormöglichkeiten viel zu zaghaft.

Wie man es macht, demonstrierte der Gast in der 34. Minute. Ellmann passte ungestört auf Florian Ortstadt und der Neuzugang traf zum 2:0. Stefan Kapuscinski hätte das 3:0 erzielen müssen, doch er verpasste eine passgenaue Flanke von Ellmann um Haaresbreite (43.). Zu seiner dritten Torbeteiligung kam Ellmann aber in der 57. Minute, als er auf David Gehle flankte und dieser mit dem Kopf zum 3:0 traf.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Gäste von der linken Rheinseite etwas ruhiger angehen, doch der RSV konnte hieraus kein Kapital schlagen. Storm (74., 78.) sowie Danny Stein (82.) verfehlten mit ihren Schüssen das Ziel.

Pech hatte zudem noch Alpay Erdem, der mit einem kapitalen Weitschuss knapp das Tor verfehlte. „Wir haben viele Chancen ausgelassen“, sagte RSV-Coach Roland Kock.

Zufrieden war hingegen sein Gegenüber. „Es war ein solider Auftritt von uns“, sagte Sven Schützek, Trainer der SV Hönnepel-Niedermörmter. „Wir hätten allerdings noch das eine oder andere Tor mehr machen müssen. Unsere Kontersituationen müssen wir einfach besser ausspielen.“

RSV Praest: Döring – Matiko, Wolff (84. Zwiekhorst), C. Stein (59. Groes), Müller, Schulz, D. Stein, Rütjes, Konopatzki (76. Schumann), Erdem, Storm (84. Verbücheln).
SV Hönnepel-Niedermörmter:
F. Groß – Monir, Schütze, Isiklar, Ellmann, Kapuscinski, Gehle (61. Eichholz), Hitzek, D. Groß (67. Miri), Tatzel, Ortstedt.