Emmerich: Herren 65 des TC Rotweiss sind Vizemeister

Tennis : TC Rotweiss: Herren 65 sind Vizemeister

Die Mannschaft schließt die Saison in der Niederrheinliga auf dem zweiten Platz ab. Am letzten Spieltag gewinnen die Emmericher souverän mit 6:3 gegen den Tabellendritten TC Blau-Weiss Veert.

Gelöst war die Stimmung im Anschluss im Clubheim. Die Herren 65 des TC Rotweiss Emmerich gewannen ihr letztes Saisonspiel in der Tennis-Niederrheinliga mit 6:3 gegen den TC Blau-Weiss Veert. Zum ganz großen Wurf reichte es aber nicht. Denn der TC Oedt verteidigte die Tabellenspitze und steigt in die Regionalliga auf.

Die Emmericher beendeten die Spielzeit als Vizemeister. „Wir sind mit dieser Platzierung nicht unzufrieden. Die Mannschaft hat das über die ganze Saison toll gemacht“, sagte Mannschaftsführer Manfred Kurth, der mit Norbert Fohler bei den Herren 65 im Hintergrund die Fäden zieht.

Zum Saisonabschluss stand auf der Platzanlage am Eugen-Reintjes-Stadion noch einmal ein Spitzenspiel an. Denn die Gäste aus Veert sollten die Saison als Dritter beenden. Eine gewohnt starke Leistung zeigte Emmerichs Spitzenspieler Bruno Kreyenbrink, der mit 6:0 und 6:1 den Punkt für den Gastgeber holte. Im letzten Einzel der Medensaison erwischte es dann doch noch Beert Wynbergen. Bisher hatte der Niederländer in seiner ersten Saison im Trikot der Rotweissen alle Einzelauftritte für sich entscheiden können, doch gegen Heiner Lettmann zog er in einem dramatischen Match den Kürzeren. Nachdem Wynbergen den ersten Satz mit 2:6 abgab, sicherte er sich den zweiten Durchgang mit 6:2. Im Match-Tiebreak lag er bereits mit 8:4 vorne. „Aber dann war irgendwie der Akku leer“, sagte Manfred Kurth. Schließlich sicherte sich Veert den dritten Satz mit 10:8. Was Wynbergen nicht gelang, glückte dann Clemens Verweyen. Die Emmericher Nummer drei spielte eine perfekte Saison im Einzel. Verweyen gewann alle sechs Einzel glatt in zwei Sätzen und gab dabei nur 25 Spiele ab. Gegen Veert komplettierte er seine makellose Bilanz mit einem 6:2, 6:2-Sieg.

Kampflos gewann Ulf Heitemeyer seine Begegnung, da der Gegner verletzt nicht antreten konnte. Jürgen Seidel zeigte eine klasse Partie und behielt mit 6:0 und 6:3 die Oberhand. Seinem Gegner gratulieren musste Martin Armasow, der mit 6:7, 3:6 unterlag.

Die Doppel wurden dann nicht mehr ausgetragen, was nicht nur an der Hitze lag. „Wir hätten niemals alle Doppel gewonnen, weil Veert zu stark ist. Von daher haben wir uns auf ein 2:1 in den Doppeln für uns geeinigt“, sagte Mannschaftsführer Kurth.

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