EMM-Athletik-Sportfest war ein voller Erfolg

Leichtathletik : Neuen Teilnehmer-Rekord erreicht

Leichtathletik: Beim EMM-Athletik-Sportfest lobten die Starter besonders den familiären Charakter.

Die Freiluftsaison in der Leichtathletik steht noch ganz am Anfang. Doch das Leistungsniveau, dass die Starter bei der vierten Auflage des EMM-Athletik-Sportfestes im Emmericher Eugen-Reintjes-Stadion zeigten, war bereits sehr beachtlich. „Da wir sehr viele Disziplinen angeboten haben, sind einige Teilnehmer gezielt an den Start gegangen, um sich bestimmte Qualifikationen zu holen“, erklärte Sabrina Angenendt, Vorsitzende des veranstaltenden Vereins TV Sportfreunde Elten.

So konnten dann auch einige Qualifikationen für Nordrhein und sogar Deutsche Meisterschaften eingetütet werden. Insgesamt 260 Teilnehmer zählte der TV Elten. Das bedeutete einen neuen Teilnehmer-Rekord für die Veranstaltung. „Wir haben auch wieder sehr viele positive Reaktionen erhalten, weil es doch immer ein sehr familiärer Wettkampf ist“, freut sich Angenendt. „Das hat sich in den vergangenen Jahren rumgesprochen.“

Viele Starter bedeutet aber auch gleichzeitig, viele Helfer müssen mit anpacken, um die Veranstaltung reibungslos über die Bühne zu bringen. Um die 30 Personen waren dann auch ehrenamtlich für den TV Elten im Einsatz. „Leider sind immer weniger Eltern bereit, als Helfer mitzuarbeiten“, sagt die TV-Vorsitzende. Dieser Mangel an ehrenamtlichem Einsatz führte dann auch schon in diesem Jahr zu Konsequenzen. Denn der TV Elten musste bezahlte Kampfrichter anheuern.

Etliche Laufwettbewerbe standen im Eugen-Reintjes-Stadion auf dem Programm. Foto: Christian Creon
Auch Hochsprung-Wettbewerbe wurden beim EMM-Athletik-Sportfest angeboten. Foto: Christian Creon

Über die Hälfte der Kampfrichter war vom Veranstalter angefordert worden und erhielt eine finanzielle Entschädigung. Gerade auch in den Niederlanden ist das Sportfest in Emmerich beliebt. So kommt regelmäßig auch eine größere Gruppe aus Den Haag. „Die Trainer suchen ganz gezielt nach deutschen Wettkämpfen, weil bei uns andere Strecken im Nachwuchsbereich angeboten werden“, berichtet Angenendt.

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