Eintracht Emmerich und SV Rees teilen die Punkte

Frauenfußball : Eintracht Emmerich und SV Rees teilen die Punkte

Die beiden Landesligisten trennen sich mit 2:2. Der SV Haldern setzt sich gegen den Linner SV mit 3:1 durch. Der Bezirksligist RSV Praest bleibt ungeschlagen und holt einen Punkt gegen Alemannia Pfalzdorf.

Das Derby in der Frauenfußball-Landesliga zwischen Eintracht Emmerich und dem SV Rees endete mit einem 2:2 (2:2). „Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden. Die Mannschaft hat super gekämpft und hätte gegen einen guten Gegner durchaus auch gewinnen können“, sagte Eintracht-Coach Artur Stupp.

Die Anfangsphase gehörte dem Gastgeber, der dann auch bei strömendem Regen nach 13 Minuten mit 2:0 vorne lag. Direkt der erste Angriff der Eintracht führte zum 1:0 durch Miriam Kemmetter (3.). Zehn Minuten später vertändelte die Reeser Hintermannschaft den Ball und Jaqueline Reetz nutzte das Gastgeschenk zum 2:0 (13.). Anschließend traf Reetz auch noch die Latte. Nun wachten auch die Reeserinnen auf und konnten nach Hereingabe von Verena Peters durch Desiree Nolde – aus allerdings abseitsverdächtiger Position – zum 1:2 verkürzen (19.). Die Grün-Weißen drängten jetzt auf den Ausgleich und bekamen in der 27. Minute einen Freistoß gut 25 Meter vor dem Emmericher Tor zugesprochen. Den nassen Ball von Verena Peters bekam Eintracht-Torhüterin Ramona Götte nicht zu fassen und so stand es 2:2.

Kurz nach dem Seitenwechsel forderte der Gastgeber nach einem Foul an Jacqueline Reetz die Rote Karte wegen einer Notbremse, der Schiedsrichter beließ es aber bei gelb. „Wenn er da pfeift, muss er auch einen Platzverweis geben“, sagte Stupp.

In der Folge hatten beide Teams mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß. Während die Reeser Mannschaft mehr Anteile hatte und über das Passspiel den Erfolg suchte, kam die Heimelf bei Kontern zu weiteren Torchancen. Die besten Reeser Möglichkeiten durch Verena Wonsikowski per Kopf (56.) und Verena Peters aus kurzer Distanz (72.) parierte Ramona Götte bravourös. Auf der anderen Seite hätten Jacqueline Reetz (67.) und Philine von Bargen (88.) in aussichtsreichen Positionen treffen können, verzogen aber. In der Nachspielzeit gab es dann noch die Ampelkarte für die Reeser Spielerin Marie Landman nach einem Foul an Miriam Kemmetter. „Ich denke die Punkteteilung ist gerecht. Die Emmericher Torfrau hat in der zweiten Hälfte eine überragende Leistung abgeliefert“, sagte der Reeser Trainer Uwe Landman.

SV Rees: de Jong - Derksen, Merling, Piffko, Eickhoff; Landman, Roszykiewicz, Nieder, Peters, Wonsikowski, Nolde.
Eintracht Emmerich: Götte - Mebus, Blach, Knoop, Berendsen, Hübers, Janßen, Paetzke (28. Dercks-Reimer), von Bargen, Reetz.

Der Landesligist SV Haldern konnte mit einem 3:1 (2:1)-Erfolg gegen den Linner SV den ersten Sieg in dieser Saison feiern. Das Team geriet zunächst in Rückstand (8.), egalisierte aber postwendend durch einen Treffer von Alexandra Venhuis (10.) zum 1:1. In der zweiten Hälfte verschoss Alexandra Venhuis zunächst einen Strafstoß, ehe dann Larissa Brömling das 2:1 für den SV Haldern erzielte, als es erneut einen Strafstoß gab (66.). Fünf Minuten später schwächten sich die Gäste mit einer Ampelkarte. In der 90. Minute machte dann Venhuis mit dem 3:1 endgültig alles klar. „Das war ein richtiges Kampfspiel, wobei der Gegner überhart zu Werke gegangen ist. Das war teilweise unterste Schublade. Das ist eine echte Katastrophentruppe“, sagte der Halderner Trainer Ulrich Lammers über das Auftreten der Gäste aus Krefeld. „Umso schöner ist es, dass wir die Partie gewonnen haben.“

SV Haldern: Teloh - Brömling, Freihoff, Hegmann (72. Kösters), Hakvoort, Uebbing, Venhuis, Neijenhuis, Brücker, Baumann (80. Otten), Kurzweil.

In der Bezirksliga kam der RSV Praest zu einem 1:1 (1:1) gegen Alemannia Pfalzdorf. Nach einer Hereingabe von Natalie de Koning Gans brachte Lea Koster die Schwarz-Gelben mit einem Schuss aus zwölf Metern in der 38. Minute mit 1:0 in Führung. Vier Minuten später konnten dann die Gäste durch einen Sonntagsschuss ausgleichen. „Ich denke, unterm Strich geht die Punkteteilung in Ordnung“, sagte RSV-Coach Martin Buchberger. Damit sind die Praesterinnen weiterhin ungeschlagen und rangieren auf dem vierten Tabellenplatz.

RSV Praest: J. Koster - Rudi, Neumann, Rappert, Meichsner, L. Buchberger, N. de Koning Gans, Scherlies (46. Willing), L. Koster, K. Buchberger, L. de Koning Gans.

(RP)
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