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Sport: Ein selbstbewusster Gegner

Sport : Ein selbstbewusster Gegner

Mit BW Wesel stellt sich morgen beim SV Rees eine wiedererstarkte Elf vor. Doch auch der Gastgeber hat sich kontinuierlich verbessert und will einen weiteren Sieg einfahren.

Kontinuierlich haben sich die Fußballer des SV Rees von der Abstiegszone der Bezirksliga entfernt. Mittlerweile hat die Elf ein sattes Sechs-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze. Für Trainer Klaus Klein-Wiele allerdings kein Grund sich vor der morgigen Heimpartie gegen Blau-Weiß Wesel entspannt zurückzulehnen. "Wir wollen weiter punkten. Und dafür müssen wir alles geben", lautet die Devise von Klein-Wiele.

Price Mowa fällt lange aus

Er setzt auf die Erfolgsformel der zurückliegenden Wochen. "Hinten müssen wir stabil stehen und vorne auf unsere Chancen warten", sagt er. Gerade gegen die in der Offensive glänzend besetzten Gäste muss der SV Rees auf der Hut sein. Allerdings hat der Coach auch ein Manko bei den Blau-Weißen ausgemacht. "Hinten sind sie anfällig und haben schon viele Gegentore kassiert", erzählt Klein-Wiele, der in der Begegnung auf Stephan Gerritschen (privat verhindert) und Price Mowa verzichten muss. Für Mowa, der sich einen Mittelfußbruch zuzog, ist die Saison ohnehin schon vorzeitig beendet.

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Auch beim SV Rees laufen schon die Planungen für die Spielzeit 2011/12. So werden die A-Junioren Marvin Schwarz, Sebastian Hagedorn und Philipp Bock, die schon jetzt oft in der "Ersten" zum Einsatz kamen, zum Kader stoßen. Hinzu kommen Daniel Schnelting (TuS Haffen-Mehr) und Engin Baran (BW Bienen). Verlassen werden den Club Schlussmann Mike Jawinski (VfB Rheingold Emmerich II) und vermutlich Stephan Gerritschen (berufliche Gründe).

Rocco Steinert ist zwar in der Trainerzunft noch das, was man im Wilden Westen früher mal als "Greenhorn" bezeichnete. Dennoch geht der neue Coach des Fußball-Bezirksligisten BW Wesel die letzten Aufgaben in dieser Saison mit jeder Menge Selbstvertrauen an. "Wir wollen die restlichen Spiele alle gewinnen und am Sonntag damit anfangen", sagt der Coach.

Die Zebras, die zuletzt zwei Siege in Folge feierten, wollen sich dementsprechend auch in der Tabelle noch weiter nach oben arbeiten. Aktuell scheint für den Tabellenfünften aber nur noch Rang vier ein realistisches Ziel zu sein, da der Rückstand auf den Dritten, RSV Praest, bereits sieben Zähler beträgt. "Mal sehen, was für uns noch drin ist", sagt Steinert, der morgen neben dem verletzten Stefan Kühn auch auf seinen Rot gesperrten Torjäger Manuel Viltuznik verzichten muss.

(RP)