Ein Punkt ist das Minimalziel des RSV Praest

Fußball : Ein Punkt ist das Minimalziel des RSV Praest

Im Verfolgerduell der Bezirksliga tritt der RSV Praest morgen bei der DJK Twisteden an. Als Tabellenzweiter fährt die Mannschaft von Trainer Roland Kock mit einem gesunden Selbstbewußtsein in den Kevelaerer Ortsteil.

Nach der eher ungelegenen Pflichtaufgabe im Kreispokal gegen den Landesligisten VfL Rhede (0:6) geht es für den RSV Praest am morgigen Sonntag weiter mit dem Bezirksliga-Match bei der DJK Twisteden (5. Platz/13 Punkte). „Wir spielen gegen einen starken Gegner, der schon einige gute Ergebnisse erzielt hat“, weiß RSV-Trainer Roland Kock um die Höhe der Hürde. So ist die DJK bisher das einzige Team, dass Tabellenführer TuB Bocholt bezwingen konnte. Am dritten Spieltag gewannen die Twistedener beim Aufstiegsfavoriten mit 2:1.

Als Tabellenzweiter dürfen aber auch die Praester (14 Punkte aus sieben Spielen) mit einem gesunden Selbstvertrauen in den Kevelaerer Ortsteil reisen. „Wir wollen mindestens einen Punkt mitnehmen und oben dran bleiben“, lautet die Zielsetzung des RSV-Coaches, der personell deutlich mehr Alternativen als am Mittwoch haben wird. So können Marvin Müller, Daniel Buscher, Dennis Thyssen und Erdal Dag, die während der Woche allesamt geschont wurden, wieder auf dem Platz stehen. Und auch Stürmer Sezgin Baran wird nach seiner verletzungsbedingten Pause erstmals wieder auflaufen können.

Dafür wird Marvin Schwarz, der sich gegen Rhede eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat, erst einmal ausfallen. Angeschlagen sind Fabian Meyer (Oberschenkel), Calvin Stein (Fußprellung) und Tobias Reichelt (Leistenprobleme). Kein Thema mehr ist aktuell Routinier Michal Szczepinski, der aufgrund andauernder Achillessehnenprobleme und beruflicher Verpflichtungen in dieser Saison noch kein Match bestritten hat. Auch das Comeback von Patrick Gottschling am Mittwoch wird eine Ausnahme bleiben.

Noch nicht klar ist, auf welchem Untergrund die Partie ausgetragen wird. „Die spielen schon mal unterschiedlich auf Natur- oder Kunstrasen. Letztendlich kann uns das aber egal sein“, meint Kock.