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Tischtennis: Ein Kaiser für den Aufstieg

Tischtennis : Ein Kaiser für den Aufstieg

Die erste Mannschaft des Tischtennis-Vereins Rees-Groin spielt seit zwei Jahren in der Verbandsliga eine glänzende Rolle. Mit Neuzugang Sascha Kaiser ist das Team ein ernsthafter Titelkandidat.

Am Montag gab's einen ersten Vorgeschmack auf die neue Saison. Jörn Franken, Spitzenspieler des Verbandsligisten TTV Rees-Groin, und sein künftiger Doppelpartner Sascha Kaiser mischten erfolgreich beim Tischtennis-Osterturnier des SuS Isselburg mit. In der Klasse Herren A musste sich das Duo erst im Finale Pierre Klein und Martin Gorczynski (Weiß-Rot-Weiß Kleve) geschlagen geben. RP-Redakteur Volker Himmelberg sprach mit dem Reeser Neuzugang Sascha Kaiser, der in der abgelaufenen Saison als Nummer eins des Oberliga-Absteigers GW Flüren im Einsatz war.

Weshalb haben Sie sich für einen Wechsel zum TTV Rees-Groin entschieden ?

Kaiser Jörn Franken und ich kennen uns seit vielen Jahren. Wir haben schon als Kinder bei Ranglistenturnieren und in der Meisterschaft gegeneinander gespielt. Später hatten wir eine gemeinsame Zeit in Flüren. Als er mich jetzt gefragt hat, ob ich mir einen Wechsel nach Rees vorstellen kann, habe ich zugesagt. Die Entscheidung ist mir leicht gefallen, weil die Reeser Mannschaft sehr sympathisch ist.

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Sie leben in Hagen. Da hätten Sie doch auch einen Verein vor der Haustür finden können. . .

Kaiser Das mag sein. Aber mit der Autofahrt nach Flüren hatte ich in den vergangenen Jahren auch keine Schwierigkeiten. Ich bin in Dinslaken aufgewachsen und kann über den Sport dem Niederrhein verbunden bleiben. Beim TTV Rees-Groin finde ich einen familiären Verein vor, bei dem ich dennoch auf einem sehr hohen Niveau spielen kann. Und das ist in meinen Augen ideal.

Sie sind jetzt 28 Jahre alt und beim TTV Rees ,nur' für das mittlere Paarkreuz vorgesehen. Macht es Ihnen nichts aus, dass der 18-jährige Carsten Franken an Position zwei gesetzt ist ?

Kaiser Überhaupt nicht. Carsten befindet sich ebenso wie meine künftigen Mitspieler Samuel Preuß und Sascha Bußhoff in einem Alter, in dem man noch viel lernt und die sportliche Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen ist. Für Carsten ist es wichtig, dass er auch in Zukunft gegen die stärksten Spieler der Liga antritt. Dann werden wir als Mannschaft und der gesamte Verein noch viel Freude an ihm haben.

Der TTV Rees hat nach dem Aufstieg in die Verbandsliga zweimal in Folge eine sehr gute Rolle gespielt. Kann die Mannschaft mit Ihnen sogar in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen ?

Kaiser Das lässt sich jetzt noch nicht sagen. Aber es wäre sicherlich falsche Bescheidenheit, wenn wir uns in der künftigen Besetzung einen Platz im oberen Mittelfeld als Ziel setzen würden. Ob es zum Aufstieg in die Oberliga reicht, muss man abwarten. Schließlich ist die Konkurrenz nicht schlecht.

Können Sie sich ein längeres Engagement beim TTV Rees-Groin vorstellen ?

Kaiser In jedem Fall. Ich bin überhaupt nicht der Typ, der als eine Art Legionär ständig den Verein wechselt. Bereits jetzt fühle ich mich in Rees sehr wohl. Und ich bin bestimmt nicht zum TTV gekommen, um dort nur eine Saison zu spielen.

(RP/rl)