Fußball: Ein Extralob für Keeper Luca Pollmann

Fußball : Ein Extralob für Keeper Luca Pollmann

Bezirksliga: Der Aufwärtstrend hält beim SV Vrasselt an. Die Mannschaft von Trainer Sascha Brouwer erkämpft sich bei TuB Bocholt ein 1:1. Routinier Benjamin van Niersen bringt die Gäste vor dem Seitenwechsel in Führung.

Der Aufwärtstrend der Brouwer-Elf hält weiter an. Dem SV Vrasselt gelang mit dem 1:1-Unentschieden beim Tabellenzweiten der Vorsaison TuB Bocholt ein Achtungserfolg. In der Bezirksliga-Partie hatte Benjamin van Niersen die Gäste vor der Pause in Führung gebracht. „Vorher hätte ich den Punkt auf jeden Fall unterschrieben. Die Art und Weise wie wir das Gegentor gekriegt haben, war natürlich ärgerlich. TuB hatte noch gute Möglichkeiten, von daher ist das Unentschieden auf jeden Fall ein Punktgewinn“, konnte Brouwer mit dem Remis gut leben.

Luca Pollmann hielt dabei mit tollen Paraden in der Anfangsphase für sein Team die Null. In einer Szene parierte der Vrasselter Schlussmann gleich dreifach, zunächst einen Schuss der Bocholter, dann den Nachschuss und den möglichen Abstauber. „Das war schon unglaublich, da hätte es eigentlich 0:1 stehen müssen“, gab es vom Vrasselter Übungsleiter nach dem Abpfiff ein Extralob für den Torhüter.

Die Gäste überstanden die Anfangsphase, standen dann aber besser und ließen nun deutlich weniger zu. Folgerichtig kam der SVV nun besser in die Partie und ließ im ersten Durchgang kaum noch Chancen zu. Auf der Gegenseite hatte die Brouwer-Elf nach einem Konter durch Marko Buscher die erste gute Möglichkeit. In der 37. Spielminute belohnten sich die Vrasselter für ihren inzwischen couragierten Auftritt mit der 1:0-Führung. Nach einer Ecke von Murat Dogu stieg Benjamin van Niersen am höchsten und wuchtete den Ball mit dem Kopf in die Maschen. „Vorher hat es ein paar Mal gebrannt, aber dann haben wir es in den Griff bekommen. Wir hatten wenig Ballbesitz, haben viel gekontert, aber auch hinten gut gestanden“, brachte Brouwer die erste Hälfte auf den Punkt.

Nach der Pause patzte Ersan Alajbegovic. Wenige Minuten nach seiner Einwechslung verlor er den Ball, die Hausherren nutzten prompt die daraus resultierende Chance zum 1:1-Ausgleich. „Ein paar Minuten mussten wir uns erstmal ordnen. Dann hat aber jeder alles reingeschmissen was er drin hatte und sich in jeden Zweikampf gequält“, war Brouwer mit der Einstellung seiner Elf sehr zufrieden. TuB hatte im Spielverlauf drei weitere gute Chancen. Der SVV hatte Pech, als nach einem Foulspiel an Cvetkovikj nur auf Freistoß entschieden wurde.

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