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Handball: Die nächste Hiobsbotschaft für die HSG

Handball : Die nächste Hiobsbotschaft für die HSG

Die Serie der schlechten Nachrichten reißt für Rolf Paschmann, Trainer des Handball-Bezirksligisten HSG Haldern /Mehrhoog / Isselburg, einfach nicht ab. Nach den Abgängen der Brüder Klaus und Sven Buil, die beim Landesliga-Spitzenclub HSG Wesel eine neue sportliche Herausforderung suchen, beklagt der Fusionsverein unerwartet den Verlust eines weiteren Leistungsträgers.

Nils Peters verdient seine Brötchen künftig bei der Mülheimer Berufsfeuerwehr. Doch der neue Arbeitgeber hat sich vertraglich den Verzicht auf "Risiko-Sportarten" zusichern lassen — und in Klammern taucht nun einmal auch der Begriff "Handball" auf. Der junge Mann hatte sich in der laufenden Saison zu einer festen Größe im HSG-Team entwickelt und sollte über kurz oder lang die Nachfolge des erfahrenen Kreisläufers Frank Nehling antreten.

"Ich kann Nils natürlich voll und ganz verstehen, da der Beruf Vorrang hat. Aber für uns steht endgültig fest, dass wir in der nächsten Saison vom ersten Spieltag an gegen den Abstieg kämpfen werden", sagte Paschmann. Die minimalen Zweifel am Klassenerhalt möchte die Mannschaft am Samstag ausräumen.

Im letzten Heimspiel trifft die HSG ab 17.15 Uhr in der Halle am Stromberg auf das abgeschlagene Schlusslicht TV Voerde. Der Gegner steht schon seit vielen Wochen als Absteiger in die Kreisliga fest.

"Der Gegner ist zwar in der Klasse überfordert, kämpft aber bis zum bitteren Ende. Wir dürfen daher auch gegen den Tabellenletzten nicht die Zügel schleifen lassen", warnt Paschmann. Aktuell hat die HSG bereits fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und könnte mit einem Sieg endgültig das rettende Ufer erreichen. Anschließend muss die HSG an den letzten beiden Spieltagen jeweils auswärts bei den beiden Mannschaften des HC TV Rhede ran.

(RP/rl)