Lokalsport: Die Favoriten werden ihrer Rolle gerecht

Lokalsport : Die Favoriten werden ihrer Rolle gerecht

Hallenfußball: Heute Abend ab 20 Uhr fällt in der Finalrunde die Entscheidung über den Stadtmeister bei den ersten Seniorenmannschaften. Der SV Vrasselt, RSV Praest, DJK Hüthum-Borghees und Fortuna Elten sind dann am Ball.

Der VfB Rheingold Emmerich und Eintracht Emmerich sind bei den Stadtmeisterschaften der ersten Seniorenmannschaften nach der Vorrunde ausgeschieden. Somit kommt es heute ab 20 Uhr zunächst zum ersten Halbfinale zwischen dem RSV Praest und Fortuna Elten. Danach steht das zweite Halbfinale zwischen SV Vrasselt und DJK Hüthum-Borghees auf dem Programm. Um 22 Uhr wird dann laut Terminplan das Finale angepfiffen.

Die Kulisse bei den Hallenstadtmeisterschaften war einmal mehr beeindruckend. Foto: Stade

Direkt im ersten Spiel der Vorrunden gestern Abend in der voll besetzten Hansahalle zeigte sich, dass in diesem Jahr die Spannung besonders hoch war. Denn Titelverteidiger und Bezirksligist RSV Praest mühte sich zu einem knappen 1:0 (0:0)-Sieg gegen den VfB Rheingold in der Gruppe A. Vor dem Seitenwechsel hatten die Südstaatler leichte Vorteile, doch in Durchgang zwei hätte eigentlich das Team von Dennis Lindemann in Führung gehen müssen. Leroy Nienhaus und Daniel Weigle hatten beide hervorragende Chancen.

Das goldene Tor des Spiels erzielte dann Juri Wolff gegen seinen alten Verein anderthalb Minuten vor dem Ende mit einem Flachschuss. Zu diesem Zeitpunkt waren die Praester in Überzahl, da Pascal Lohmann eine Zwei-Minuten-Strafe erhalten hatte.

Durch die Niederlage standen die Rheingolder bei ihrem zweiten Auftritt mächtig unter Druck. Gegen den SV Vrasselt kam der diesjährige Ausrichter der Titelkämpfe zu einem 2:2-Unentschieden. Nils Rütjes brachte den favorisierten Bezirksligisten in Führung. Im Gegenzug glich Marvin Beikirch aus. Kurz nach der Pause die erneute SVV-Führung durch Niklas Weyenberg. Pascal Lohmann egalisierte für den VfB, der eigentlich hätte gewinnen müssen, aber Tobias Heuermann scheiterte an Vrasselts Keeper Luca Pollmann.

Durch das Unentschieden standen die Praester bereits vor dem Südstaaten-Duell gegen Vrasselt als Halbfinalist fest. Der SVV hatte es noch selbst in der Hand und die Rheingolder waren zum Zuschauen verdammt. Das 1:1-Unentschieden im Spiel der Bezirksligisten bedeutete das Aus für den VfB Rheingold. Im Treffen der beiden hochklassigsten Emmericher Mannschaften war endlich richtig Tempo, gefährliche Szenen und Pfeffer im Spiel. In Durchgang eins traf RSV-Kapitän Justin Ising den Pfosten, während Nils Rütjes auf der anderen Seite den Ball an die Latte setzte. In der zweiten Hälfte ging der SVV durch Moritz Remke nach Vorlage von Marcel Flietel in Führung. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende musste Marco Buscher mit einer Zwei-Minuten-Strafe vom Feld. In Überzahl erst Latte durch Jonas Wilde für den RSV, dann 54 Sekunden vor Schluss das 1:1 durch Juri Wolff mit der Pike erneut aus der Ferne.

Auch in Gruppe B war die Konstellation direkt spannend. Denn der abstiegsbedrohte B-Ligist und Vorjahresfinalist DJK Hüthum traf auf C-Liga-Spitzenreiter Fortuna Elten. Das Ergebnis war dann aber eine eindeutige Geschichte für die Hüthumer, die 4:1 gewannen. Engin Baran traf zweimal (beide Male im Übrigen in Überzahl, da Melvin Kock und Björn Multhaupt Zwei-Minuten-Strafen erhielten), Süleman Egici und Bülent Dogu steuerten die weiteren Treffer bei. Das zwischenzeitliche 1:1 der Eltener besorgte Daryl Roemangoen.

Auch in ihrem zweiten Spiel gegen einen C-Ligisten ließ sich die DJK nicht die Butter vom Brot nehmen. Mit 4:2 (3:0) wurde gegen die Emmericher Eintracht gewonnen. Engin Baran, Bülent Dogu, Fuat Güden und Tuncay Nokta trafen für den B-Ligisten. Die Eintracht-Tore erzielten Kevin Berghuis und Mirco Heselmann.

Somit fiel in der Gruppe B die Entscheidung über den weiteren Halbfinalisten im Duell zwischen Eintracht Emmerich und Fortuna Elten. Hier behielt das Team aus dem Silberdorf mit 7:1 die Oberhand. Dreimal Björn Multhaupt sowie Daniel Kroesen und Kader Khalil waren die Eltener Torschützen. Darüber hinaus unterlief der Eintracht noch ein Eigentor und auch das zwischenzeitliche 1:6 war einem Eigentor geschuldet.

(RP)
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