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Motorsport: Der zweite Punkt für Nico

Motorsport : Der zweite Punkt für Nico

Der Emmericher Williams-Pilot Nico Hülkenberg fuhr gestern in Silverstone ein starkes Rennen. Der 22-Jährige landete am Ende unmittelbar hinter Michael Schumacher auf dem zehnten Platz.

Großer Erfolg für Nico Hülkenberg: Im traditionsreichen "Großen Preis von Großbritannien" in Silverstone – dort war vor exakt 60 Jahren das erste Rennen in der Geschichte der Formel 1 ausgetragen worden – errang der Emmericher gestern seinen zweiten Punkt in der laufenden Saison. Der 22-jährige Williams-Pilot landete am Ende knapp hinter Michael Schumacher auf Rang zehn. Da sein Teamkollege Rubens Barrichello auf Rang fünf landete, erfüllte das Duo die Zielvorgabe seines Rennstalls. Sam Michael, Technischer Direktor von Williams, hatte im Vorfeld angekündigt, beide Fahrzeuge in die Punkteränge bringen zu wollen.

Nico Hülkenberg bestätigte damit seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Schon zuletzt in Valencia hatte der Emmericher einen glänzenden Eindruck hinterlassen. Beim "Großen Preis von Spanien" hatte allerdings ein technischer Defekt eine Platzierung unter den "Top Ten" verhindert. Am Wochenende hingegen verlief für die beiden Williams-Piloten fast alles nach Plan. Schon im Freien Training am Freitag hatte Nico Hülkenberg mit schnellen Rundenzeiten angedeutet, nach seinem zehnten Platz in Malaysia den nächsten Punktgewinn in seiner jungen Formel-1-Karriere verbuchen zu können.

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Kontrahent ignorierte Flaggen

Auch das Qualifying am Samstag verlief für den "Rookie" durchaus zufriedenstellend. Nico Hülkenberg sicherte sich Startplatz 13, obwohl er zwischenzeitlich sogar vom Force India-Piloten Vitantonio Liuzzi behindert worden. Der Teamkollege von Adrian Sutil hatte dem Emmericher keinen Platz gemacht, obwohl er mit blauen Flaggen dazu aufgefordert worden war. Die Rennleitung um Ex-Weltmeister Nigel Mansell bestrafte den Italiener konsequent und stufte ihn für das gestrige Rennen um fünf Plätze auf Position 20 zurück.

Nico Hülkenberg hinterließ im Rennen, das Red-Bull-Pilot Mark Webber souverän für sich entscheiden sollte, von Beginn an einen sehr konzentrierten Eindruck. Nach 25 Runden lag der junge Emmericher sogar hinter Webber und Lewis Hamilton auf Position drei. Diese Platzierung täuschte allerdings etwas, da sich sein Rennstall mit dem Boxenstopp viel Zeit gelassen hatte. In der Schlussphase des Rennens wehrte Nico Hülkenberg sämtliche Überholversuche seines Rivalen vom Vortag ab. Knapp geschlagen landete der Italiener Vitantonio Liuzzi auf Rang elf und ging somit leer aus.

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(RP)