Fußball: Der SV Rees rückt näher an das rettende Ufer heran

Fußball : Der SV Rees rückt näher an das rettende Ufer heran

Kreisliga A: Der Drittletzte bezwingt den SV Brünen mit 3:0. Westfalia Anholt siegt 2:0. SV Haldern verliert mit 1:2.

Überraschend deutlich, aber auch hochverdient setzte sich der SV Rees in der Fußball-Kreisliga A gestern gegen den SV Brünen durch. "Wir waren ganz klar die bessere Mannschaft. Ein großes Kompliment an meine Elf. Brünen ist ein Team, das über den Kampf kommt. Da haben wir 90 Minuten lang gut dagegengehalten", freute sich Bernd Franken über den wichtigen 3:0 (2:0)-Heimsieg. Nach dem zweiten Erfolg im dritten Spiel unter der Regie des neuen Trainers trennen den Drittletzten nur noch zwei Punkte vom rettenden 14. Platz.

Gegen Brünen sorgten Philipp Bock und Rückkehrer Ferhat Güngör bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Bock schob in Minute 30 nach Vorarbeit von Jonas Holtmann zur Führung ein. Güngör erhöhte mit dem Pausenpfiff auf 2:0. Nach 57 Minuten machte Christoph Rehm per Kopf mit dem Tor zum 3:0 alles klar. Die Gäste kassierten danach eine Rote Karte (Schiedsrichterbeleidigung, 75.). "Der SV Brünen hätte sich auch nicht beschweren können, wenn wir 4:0 oder 5:0 gewonnen hätten. Gegen Borussia Bocholt und TuB Bocholt II wollen wir jetzt erfolgreich sein. Dann könnten wir schon deutlich befreiter in die Rückrunde starten", sagte Franken.

Einen immens wichtigen 2:0 (2:0)-Heimsieg feierte Westfalia Anholt gegen die bis dato punktgleiche Borussia aus Bocholt. "Letztendlich haben wir verdient gewonnen, auch wenn wir uns nicht mit Ruhm bekleckert haben", sagte Hans-Georg Trinker. Der Anholter Trainer konnte sich bereits zur Pause über eine beruhigende Führung freuen. Dank eines Treffers von Carsten Meyer führte seine Mannschaft bereits nach 21 Minuten mit 1:0. Danach fälschte Gäste-Verteidiger Sammy Messalkhi den Ball unglücklich ins eigene Netz ab (43.).

Nach dem Wechsel erspielte sich der Gastgeber seine Chancen beinahe im Fünf-Minuten-Takt. "Das kann man meiner Mannschaft sicherlich ankreiden. Wir haben klarste Möglichkeiten nicht genutzt", ärgerte sich Trinker. So wurde es auch auf der anderen Seite noch einmal brenzlig. Der Anholter Schlussmann Nils Terstegen behielt jedoch die Übersicht und hielt die drei wichtigen Punkte fest.

Seit fünf Spielen wartet der gut gestartete SV Haldern jetzt auf einen Sieg. Beim neuen Tabellenzweiten GW Lankern unterlagen die Rot-Weißen unglücklich mit 1:2 (0:1) und verpassten damit die Chance, den Abstand zu den Aufstiegsrängen zu verkürzen. Die Elf von Jürgen Stratmann startete zwar gut in die Partie und kam durch Christopher Kipp auch zur ersten Chance des Spiels. Das Tor schoss jedoch der Gastgeber. Hendrik Bröker vollendete einen Konter zum 1:0 (30.).

Nach dem Wechsel wurde es turbulent. Erst erkannte der Referee einen Treffer von Kipp nicht an, nachdem ein Lankerner Spieler seinen eigenen Schlussmann umgerannt hatte. Dann gab es einen berechtigten Strafstoß für GWL, den Frank Loskamp zum 2:0 verwandelte (63.). Postwendend verkürzte Lukas Zitter jedoch auf 1:2 (64.). Mehr als zwei Chancen durch Matthias Bauhaus und Miguel Sperling sprangen trotz einer guten Leistung und einer Gelb-Roten Karte für Lankern (89.) jedoch nicht mehr heraus. "Wir hätten für die kämpferische Leistung eigentlich ein Remis verdient gehabt", sagte Stratmann.

(luzi)