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Lokalsport: Der RSV Praest steht im Dauerstress

Lokalsport : Der RSV Praest steht im Dauerstress

Fußball: Der Bezirksligist muss noch etliche Nachholspiele absolvieren.

Mit 17 Begegnungen hat der RSV Praest - gemeinsam mit dem SV Adler Osterfeld - die bislang wenigsten Partien in dieser Bezirksliga-Saison absolviert. Insofern hofft Praests Coach Roland Kock mehr denn je, dass die Meisterschaftspartie am Sonntag ab 15 Uhr gegen die Sportfreunde 1930 Königshardt auch tatsächlich über die Bühne gehen kann.

Auf jeden Fall warten auf die Praester nun mehrere Englische Wochen mit Nachhol- und Pokalspielen. Und gerade auch die kommenden Gegner - nach der Partie gegen Königshardt folgen die Aufgaben gegen SV Adler Osterfeld, SV Friedrichsfeld und Spitzenreiter BW Dingden - haben es in sich.

Im Hinspiel hatten die Praester Fußballer in Königshardt eine 1:3-Niederlage hinnehmen müssen, wobei in der Begegnung aber durchaus mehr möglich war. "Das ist schon eine richtig starke Mannschaft, die für mich ein heißer Anwärter auf den Aufstieg ist", sagt Roland Kock nicht zuletzt mit Blick auf den sehr deutlichen 5:0-Erfolg des Tabellenfünften vor zwei Wochen im Verfolgerduell beim SC 26 Bocholt. "Wir müssen vor allem geschlossen auftreten, dann ist es sicherlich möglich, auch diesen Gegner zu schlagen", sagt der Praester Coach, der mit seiner Elf auf einen Kontrahenten trifft, der bisher nur hopp oder top gespielt hat. Zwölf Siegen stehen sechs Niederlagen gegenüber. Unentschieden kennen die Sportfreunde nicht.

Der RSV Praest hat momentan auf Tabellenplatz zwölf einen Vorsprung von vier Zählern auf den Relegationsrang. "Dieser Vorsprung kann aber ganz schnell aufgebraucht sein", sagt Kock, der trotz der hochkarätigen Konkurrenten in den kommenden Wochen auf einige Punkte hofft, um die Abstiegszone weiter auf Distanz zu halten.

Wie berichtet müssen die Praester inzwischen ohne Patrick Gottschling auskommen. Doch der Allrounder und langjährige Leistungsträger ist nicht der einzige Routinier, der fehlen wird.

Mit Michael Schulz wird krankheitsbedingt noch einige Wochen eine Stammkraft ausfallen. Michal Szczepinski und Darwin Sangs werden aus beruflichen Gründen wohl nicht gegen die Sportfreunde auflaufen können. Außerdem ist Dennis Döring noch verletzt. Der Keeper befindet sich aber zumindest wieder im Lauftraining. Daher wird wie zuletzt in den Testspielen Daniel Vollmer zwischen den Pfosten stehen. Bei den Gästen aus dem Ruhrgebiet werden der verletzte Stürmer Danielé Kowalski sowie der gesperrte Denis Karic nicht mitwirken können.

(misch)