Lokalsport: Der RSV Praest benötigt Zählbares

Lokalsport : Der RSV Praest benötigt Zählbares

Fußball: Nach drei Niederlagen in Folge muss der Bezirksligist im Kampf um den Klassenerhalt am Sonntag beim Tabellenvorletzten SV Krechting punkten. Juri Wolff und Kevin Doos, die zuletzt fehlten, sind wieder im Kader.

Zuletzt zweimal offen wie ein Scheunentor präsentierte sich Fußball-Bezirksligist RSV Praest bei den Pleiten in Friedrichsfeld (0:6) und gegen Fortuna Bottrop (3:5). Dementsprechend müssen sich die Schwarz-Gelben am Sonntag ab 15 Uhr beim Tabellenvorletzten SV Krechting vor allem in der Defensive deutlich stabiler präsentieren. "Wir müssen einfach mal diese dämlichen Fehler abstellen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison", ärgerte sich Trainer Roland Kock am vergangenen Sonntag zum x-ten Mal über gleich mehrere dicke Patzer seiner Mannschaft, die durch die jüngsten hohen Niederlagen immer noch nicht die Klasse gesichert hat.

Zwar können die Krechtinger Kicker dem RSV angesichts von neun Zählern Rückstand und eines um 38 Treffern schlechteren Torverhältnisses nicht mehr gefährlich werden, die Praester, die aktuell als Tabellen-13. auf 34 Zähler kommen, spüren aber noch den Atem von drei weiteren Konkurrenten im Nacken. "Ich möchte auf keinen Fall ein Endspiel in Hamminkeln", hofft Kock nach drei Partien in Folge ohne Punkte am drittletzten Spieltag endlich wieder auf Zählbares.

Für die Hausherren, die zuletzt mit 1:4 beim Tabellenführer TuB Bocholt unterlagen und nur einen Zähler in den letzten sieben Partien verbuchen konnten, ist die Begegnung die letzte Möglichkeit, vielleicht doch noch mal den Anschluss zu finden.

"Der SV wird bestimmt alles reinwerfen und voll auf Sieg spielen", erwartet Kock einen Kontrahenten, der alles versuchen wird, die vage kleine Chance zu nutzen. "Auch wenn sie ihren Joker ziehen und auf den Ascheplatz gehen, müssen wir mit der richtigen Einstellung zu Werke gehen", erwartet Kock, dass sein Team voll dagegen halten wird. Im Hinspiel hatten die Praester einen glücklichen Last-Minute-Sieg erzielen können, als Marcel Heiliger in der Nachspielzeit zum 2:1 getroffen hatte.

Die personelle Situation hat sich etwas entspannt. Wieder mit dabei sind am Sonntag Juri Wolff und Kevin Doos. Sehr fraglich ist dagegen der Einsatz von Allrounder Michal Szczepinski.

(RP)
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