Fußball: Den Negativtrend stoppen

Fußball : Den Negativtrend stoppen

Fußball-Kreisliga A: Der SV Rees will nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder dreifach punkten.

Den Anschluss an die Spitzenplätze der Kreisliga A möchte Fortuna Millingen halten. Die Rot-Weißen stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz und haben nur zwei beziehungsweise einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter SV Haldern sowie den Verfolger DJK Barlo. Am Sonntag um 14.15 Uhr erwartet die Sent-Mannschaft allerdings eine kniffelige Aufgabe. Dann ist der überraschend starke SV Bislich im Bruchstadion zu Gast. „Es wird ein sehr schwieriges Spiel werden. Bislich hat vier, fünf richtig gute Einzelspieler in ihren Reihen, die eine Begegnung alleine entscheiden können. Zudem hat Trainer Steffen Herden eine Mannschaft geformt, wo jeder weiß, was er zu tun hat“, lobt Millingens Trainer Rolf Sent den kommenden Gegner.

Dennoch geht der Übungsleiter der Fortuna das Match optimistisch an: „Derzeit kann in der Kreisliga A jeder jeden schlagen, wenn man einen guten Tag hat. Trotzdem wollen wir unsere Heimserie ausbauen und zuhause eine Macht werden. Dafür muss Sonntag ein Sieg her.“

SV Brünen – SV Rees (So. 15 Uhr). Ein richtungsweisendes Spiel erwartet den SV Rees beim Gastspiel in Brünen. Die Mannen von Trainer Tim Beenen rangieren derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz, haben aber nur drei Punkte Vorsprung vor dem SV Brünen, der Rang 15 einnimmt. „Die Tabellensituation zeigt es ja schon deutlich, dass es ein sehr wichtiges Spiel für uns werden wird. Wir sind bestrebt, die Partie auf keinen Fall zu verlieren, obwohl ich natürlich auch weiß, dass es dort auf der Asche nicht einfach wird, da wir uns auf diesem Belag immer etwas schwerer tun“, erklärt der SVR-Coach.

Zudem will Beenen mit seiner Mannschaft den Negativtrend der letzten Wochen stoppen: „Wir wollen die letzten vier Spiele vergessen machen, auch wenn es schwer fällt. Trotzdem wollen wir uns aus diesem Loch herauskämpfen und wir sind auch optimistisch, dass es uns gelingt.“ Allerdings plagen den Reeser Linienchef weiterhin Personalsorgen. So stehen Marcel Schlösser, Jens Grütter (beide verletzt) sowie Daniel Ingelaat und Felix Mai (beide privat verhindert) nicht zur Verfügung. „Die Serie der Ausfälle reist bei uns nicht ab. Zudem haben wir einen kleinen Kader, dennoch müssen wir das Beste raus machen“, so Beenen.

GSV Suderwick – SV Haldern (So. 15 Uhr). Während der SV Haldern am vergangenen Freitag durch einen 5:1-Sieg die Tabellenführung in der Kreisliga A übernehmen konnte, setzte es am Dienstag eine überraschende Niederlage im Kreispokal beim TuS Drevenack. Auf schwer zu bespielendem Boden unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Böing dem B-Ligisten mit 2:3 nach Verlängerung. Beim GSV Suderwick erwartet der Halderner Chefcoach ein ähnliches Spiel: „Ich gehe davon aus, dass auch der Rasen in Suderwick schwer zu bespielen sein wird. Sie werden tief stehen und uns größtenteils den Ball überlassen, weshalb wir auf die Konter aufpassen müssen, da sie den ein oder anderen schnellen Mann in ihren Reihen haben.“

Die Halderner wollen ihre gerade erst gewonnene Spitzenposition verteidigen, wofür ein Sieg wohl notwendig ist. „Wichtig wird sein, dass wir den Kampf in diesem Spiel annehmen. Es wird wohl kein schönes Match werden, aber in der jetzigen Situation geht es auch darum, Punkte einzufahren, egal wie“, fordert Böing weiter Zähler von seiner Mannschaft. Anders als am Dienstag im Pokal, als sechs Stammspieler fehlten, kann der SVH-Trainer wieder aus dem Vollen schöpfen. Außer den Langzeitverletzten werden Böing wohl alle Akteure zur Verfügung stehen.

Westfalia Anholt – TuB Bocholt II (So. 15 Uhr). Nach zuetzt zwei Niederlagen gegen Olympia Bocholt – im Kreispokal und in der Liga – bekommt es Westfalia Anholt am Sonntag mit dem nächsten Bocholter Team zu tun. Dann treffen die Anholter am Pannebecker auf die Reserve des Bezirksligisten TuB Bocholt.

„Wir haben in den letzten Jahren oft in der Vorbereitung gegen TuB gespielt. Daher wissen wir, dass wir auf eine sehr gute Mannschaft treffen, die einen schönen Ball spielt und uns alles abverlangen wird“, so Thomas Driever, Trainer von Westfalia Anholt. Zwar können die Anholter personell nach langer Zeit mal wieder aus dem Vollen schöpfen, dennoch fehlte dem Team zuletzt die Konstanz. „Wir müssen versuchen, die Schwankungen in unserem Spiel abzustellen. Leider haben wir auch keine Erklärungen dafür, aber es gibt im Leben halt nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen. Dennoch bin ich guter Dinge, dass wir den Hebel am Sonntag umlegen werden“, hofft der Coach auf ein Erfolgserlebnis.