Lokalsport: BV Wesel schließt die Hinrunde mit einer weißen Weste ab

Lokalsport : BV Wesel schließt die Hinrunde mit einer weißen Weste ab

Badminton: Regionalliga-Tabellenführer beendet Teil eins der Saison mit zwei Siegen. Beim 5:3 in Bottrop hat er dabei das nötige Glück.

Auch zum Abschluss der Hinrunde bleibt der BV Wesel Rot-Weiß das Maß aller Dinge in der Badminton-Regionalliga. Ohne Verlustpunkt und mit mindestens drei Zählern Vorsprung gegenüber Verfolger Spvgg. Sterkrade-Nord, der eine Partie weniger ausgetragen hat, führt der Titelfavorit die Tabelle an. Allerdings hatte der BV sich die Aufgaben am Doppel-Spieltag bei der bisher sieglosen Bottroper BG (5:3) und zu Hause gegen den STC BW Solingen II (6:2) ein wenig einfacher vorgestellt.

Mannschaftskapitän Thorsten Hukriede gab nach dem Sieg in Bottrop zu, dass der Spitzenreiter "ganz schön viel Glück hatte". Dies war nötig geworden, weil die Rot-Weißen personelle Rückschläge zu verdauen hatten. Lena Fischer machte zu schaffen, dass ihr Weisheitszähne gezogen worden waren. Jan Felix Matulat klagte nach dem Training über Oberschenkelprobleme, die sich als Muskelfaserriss herausstellten. Aber er biss auf die Zähne. Hinzu kam, dass Spitzenspieler Vasily Kuznetsov "ein bisschen neben sich stand", wie es Thorsten Hukriede formulierte. Im Einzel unterlag der Russe mit 19:21, 16:21. Auch die Punktegaranten Ella Diehl/Lena Fischer (21:18, 19:21, 12:21) gingen im Doppel leer aus.

Nach dem Doppel-Sieg mit Vasily Kuznetsov (21:13, 21:18) wollte der angeschlagene Jan Felix Matulat eigentlich nicht mehr zum Schläger greifen. Da aber auch Tobias Göbeler (10:21, 16:21) unterlag, stand es nach weiteren Weseler Erfolgen durch Thorsten Hukriede/Tobias Göbeler (21:18, 21:17), Thorsten Hukriede (21:7, 21:11) und Ella Diehl (kampflos) nur 4:3. So starteten Matulat/Fischer dann doch im Mixed. "Das war mehr Krampf als Kampf, aber es hat sich gelohnt. Für den Teamgeist war das ganz wichtig", freute sich Hukriede über das 18:21, 22:20, 22:20.

Gegen Solingen II pausierte der verletzte Jan Felix Matulat. Dafür kam Linus Wiebeck aus dem dritten Team zum Einsatz. Kampflose Punkte gab es für Vasily Kuznetsov/Tobias Göbeler und Vasily Kuznetsov. Ella Diehl/Lena Fischer (23:21, 15:21, 23:21), Thorsten Hukriede (21:9, 21:11), Ella Diehl (21:11, 21:16) und Lena Fischer/Thorsten Hukriede (21:12, 21:16) waren auf dem Feld erfolgreich. Hendrik Waldyk/Linus Wiebeck (7:21, 18:21) und Hendrik Waldyk (20:22, 21:15, 19:21) gaben die Zähler ab.

"Besser geht es nicht", freute sich Hukriede nach dem siebten Sieg im siebten Spiel. In Bestbesetzung war der BV ohnehin als Top-Favorit gehandelt worden, doch oft fehlten Akteure. "Wir haben die Ausfälle immer gut kompensiert. Das war eine starke Hinrunde", so Hukriede.

(R.P.)