Vrasselt: Brouwer will 20 Punkte bis zur Winterpause

Vrasselt : Brouwer will 20 Punkte bis zur Winterpause

Fußball-Bezirksliga SV Vrasselt tritt am Sonntag beim heimstarken Tabellenvierten Hamminkelner SV an.

Der Blick auf die Bezirksliga-Tabelle könnte für den SV Vrasselt momentan angenehmer sein. Nachdem die Bocholter Zweitvertretung am Donnerstag mit einem 2:1-Sieg gegen den Tabellenzweiten SV Biemenhorst zum zweiten Mal in Folge überraschend gegen ein Topteam gewonnen hat, sind die Blau-Weißen auf den 16. und damit auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.

„Die Ergebnisse zeigen ja immer wieder, dass die Liga sehr ausgeglichen ist“, meint SSV-Coach Sascha Brouwer, dessen Team von den elf Partien bereits fünfmal Unentschieden gespielt hat und derzeit auf eine Ausbeute von elf Punkten kommt. „Ich denke am Ende braucht man schon 40 Punkte für den Klassenerhalt, bis zur Winterpause wollen wir daher in den kommenden sechs Partien möglichst noch neun Zähler holen, um zumindest schon mal auf die Hälfte zu kommen“, lautet die Rechnung des Vrasselter Übungsleiters.

Ganz anders als der SVV hat der nächste Gegner SV Hamminkeln, bei dem die Blau-Weißen am Sonntag um 15 Uhr antreten, bislang nur hopp oder top gespielt. Der Tabellenvierte konnte bereits sieben Siege verbuchen -- bei vier Niederlagen. Vor allem die Heimbilanz mit fünf Dreiern aus fünf Spielen ist beeindruckend. „Für uns geht es allein darum, so rasch wie möglich die notwendigen Punkte zum Klassenverbleib zu gewinnen. Erst danach setzen wir uns neue Ziele“, hält der Hamminkelner Coach Michael Tyrann nichtsdestotrotz den Ball weiter flach. „Das ist eine gewachsene Truppe, die sich von einem Abstiegskandidaten zu einem Team verbessert hat, das nun oben mitspielt“, hat auch Sascha Brouwer die positive Entwicklung des Gastgebers registriert.

„Wir dürfen uns aber von den anderen Ergebnissen überhaupt nicht blenden lassen“, will der SVV-Coach auch am Sonntag mit seiner Mannschaft punkten, die inzwischen personell wieder deutlich besser aufgestellt ist.

Zwar wird Marko Cvetkovikj aufgrund seiner Roten Karte noch ein letztes Mal fehlen, dafür können die Offensivkollegen Niklas König und Marco Buscher wieder von Beginn an auflaufen, nachdem sie während der Woche voll trainiert haben. Auch Marcel Flietel hat sich zurückgemeldet, wird aber wohl erst einmal von der Bank kommen. „Am Dienstag waren wir mit 20 Leuten beim Training, das hatten wir schon lange nicht mehr“, ist Brouwer froh, dass er nun deutlich mehr Alternativen hat.

Beim Hamminkelner SV wird Stammkeeper und Kapitän Sascha Tünte ins Tor zurückkehren, Niklas Hollenberg und Oliver Hooymann sind nach überstandenen Verletzungen zumindest Optionen für die Bank. Sicher fehlen werden Christoph Müller (Kreuzbandriss), Maximos Fachantidis (Bänderdehnung), Jörn Bergendahl (Oberschenkelzerrung) und Lars Klein-Hitpaß.

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