Bezirksliga: RSV Praest trifft auf Dinslaken

Fußball : Viel Selbstvertrauen gesammelt

Fußball-Bezirksliga: Der RSV Praest empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr den SuS 09 Dinslaken. Für Kapitän Juri Wolff gibt es nach seiner Knieverletzung keine guten Nachrichten.

Die Akteure des Bezirksligisten RSV Praest nutzten das zuletzt überwiegend spielfreie Wochenende im Amateurfußball, um sich von den Strapazen von zuvor drei anstrengenden Spielen in sieben Tagen zu erholen. Dabei waren die Schwarz-Gelben durchaus erfolgreich, sammelten in diesen Partien sieben Punkte und schafften so den Sprung auf den fünften Tabellenplatz.

Im letzten Spiel der Hinrunde empfängt die Kock-Elf am Sonntag, Anstoß ist bereits um 14.30 Uhr, nun SuS 09 Dinslaken am Praester Offenberg. Auf dem Papier gehen die Hausherren als Favorit in die Partie, die Gäste aus Dinslaken belegen derzeit mit 20 Zählern den 15. Tabellenplatz. „Jetzt heißt es einfach nur die Sache extrem ernst zu nehmen“, warnt Roland Kock, Trainer des RSV, allerdings eindringlich davor, den kommenden Gegner auch nur einen Hauch zu unterschätzen. „Wenn man gegen die Teams von unten etwas schludern lässt, nicht von Anfang an konzentriert ist, dann rennst du der Musik hinterher.“

Auch wenn der SuS derzeit noch den Relegationsplatz belegt, zuletzt konnte die Elf von Trainer Almir Duric in fünf Spielen vier Siege einfahren. „Ich kann vor Dinslaken nur warnen, viele hatten sie am Anfang schon abgeschrieben, aber jetzt haben sie richtig gut gepunktet“, unterstreicht Kock, der sich dennoch selbstbewusst zeigt: „Unsere Ergebnisse sprechen für sich. Wir haben in den letzten beiden Begegnungen zu null gespielt und die Sache auch richtig gut gemacht, da will ich auch weitermachen.“ Besonders aufpassen müssen die Hausherren sicherlich auf SuS-Angreifer Niklas Opriel, der immerhin schon auf acht Saisontore kommt.

Juri Wolff wird die Praester Mannschaft erst einmal längere Zeit nicht auf das Feld führen können. Der Spielführer hatte sich beim überzeugenden 3:0-Erfolg in Biemenhorst am Knie verletzt und hat nun seine Diagnose erhalten. „Das vordere Kreuzband ist teilweise gerissen, der Meniskus kaputt, Knorpel kaputt und der Schienbeinkopf angebrochen. Das war natürlich zuerst mal ein kleiner Schock“, erklärte Juri Wolff am Rande des Abschlusstrainings beim RSV, das er auf Krücken besuchte. Für den Praester Kapitän geht es in der nächsten Woche auf den OP-Tisch, dann wird auch eine Arthroskopie noch genauer zeigen, in welchem Ausmaß das Kreuzband betroffen ist. „Wenn das jetzt einigermaßen positiv ausgeht, dann geht es vielleicht noch“, hofft der Allrounder. Im schlechtesten Fall allerdings droht dem 29-Jährigen eine zweite Operation und damit der Ausfall für ein ganzes Jahr.

Ebenfalls in den kommenden Monaten nicht dabei wird Marvin Schwarz, der am Donnerstag auch am Kreuzband operiert wurde. Sezgin Baran hat wieder eine leichte Einheit auf dem Laufband absolviert und hinter dem Einsatz von Nihat Örge steht bislang noch ein Fragezeichen. Justin Ising wird seine Zweikampfstärke höchstens am Frühstücksbuffet unter Beweis stellen, er weilt am Sonntag im Urlaub. Daniel Zwiekhorst steht beruflich bedingt nicht zur Verfügung. Erdal Dag dürfte in die Startelf rücken.