Bezirksliga: Der SV Vrasselt empfängt SuS 09 Dinslaken

Fußball-Bezirksliga : Warten auf den Befreiungsschlag

Fußball, Bezirksliga: Der SV Vrasselt empfängt am Sonntagnachmittag SuS 09 Dinslaken. Beide Teams haben nach drei Spieltagen jeweils erst einen Punkt auf der Habenseite. Trainer Sascha Brouwer kämpft mit personellen Problemen.

Sascha Brouwer schaut der Wahrheit ins Gesicht. „Man kann schon von einem kleinen Kellerduell sprechen“, sagt der Übungsleiter des SV Vrasselt vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen SuS 09 Dinslaken. Beide Teams haben nach den ersten drei Spielen jeweils erst einen Punkt auf der Habenseite. Die Gäste aus Dinslaken warten sogar noch auf ihr erstes Tor. „Wir spielen zu Hause und wollen den ersten Dreier“, so der SVV-Coach, der dann auch mit Blick auf die kommende Auswärtsaufgabe bei der DJK Vierlinden, ebenfalls aktuell nur mit einem Punkt auf der Habenseite, von einer „richtungweisenden Partie“ spricht.

Dass der Saisonauftakt bei den Vrasseltern mächtig in die Hose gegangen ist, war nicht wirklich eine Überraschung für die sportlich Verantwortlichen. Durch die immer noch laufenden Sommerferien konnte die Vorbereitung nicht wie geplant stringent verlaufen. Immer wieder befinden sich Akteure im Urlaub. „Wir waren auch in dieser Woche wieder nur mit 13, 14 Mann beim Training. Das ist zwar noch so gerade im grünen Bereich, aber es wird schon noch bis in den September dauern, dass wir dann auch mal mit einem nahezu kompletten Kader unter der Woche trainieren können“, berichtet Trainer Brouwer. Neben den Langzeitverletzten wie Eric Schulz und Marc Warthuysen sowie den bisher schon im Urlaub weilenden Spielern steht gegen Dinslaken auch Kapitän Marco Buscher nicht zur Verfügung. Dementsprechend wird Brouwer seine Startelf am Sonntag kräftig umbauen müssen. Lediglich Nick Hellebrand kehrt in den Kader der Vrasselter zurück. Eine Tatsache verdeutlicht die personellen Sorgen der Vrasselter im Übrigen recht gut. In zwei der bisher drei Saisonspiele hat sich der erfahrene Brouwer selbst eingewechselt. Damit hat der 44-Jährige jetzt schon in genau so vielen Partien auf dem Feld gestanden, wie in der gesamten vergangenen Bezirksligasaison. Die Vrasselter wollen gegen Dinslaken den Bock umstoßen. Doch der SVV-Trainer warnt ausdrücklich davor, völlig blind anzurennen. Vielmehr sei eine ausgewogene Balance der richtige Weg. „Natürlich wollen wir versuchen, auch nach vorne Akzente zu setzen“, lautet die Vorgabe von Übungsleiter Sascha Brouwers. „Aber wir dürfen dabei auf keinen Fall zu offen werden. Es kommt darauf an, dass wir das richtige Maß zwischen Geduld und nicht zu viel Zögern finden“, konkludiert er.