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Basketball: Basket reist als klarer Favorit über die Brücke

Basketball : Basket reist als klarer Favorit über die Brücke

Landesligist Basket Emmerich tritt heute zum Abschluss der Hinserie beim VfL Merkur Kleve an. Der Aufsteiger hat erst zwei Siege auf seinem Konto – davon einen am grünen Tisch. Dirk Loock fällt verletzt aus.

Landesligist Basket Emmerich tritt heute zum Abschluss der Hinserie beim VfL Merkur Kleve an. Der Aufsteiger hat erst zwei Siege auf seinem Konto — davon einen am grünen Tisch. Dirk Loock fällt verletzt aus.

Zwar stand unter dem Strich eine unglückliche 85:89-Niederlage. Doch die Mannschaft des Landesligisten Basket Emmerich demonstrierte am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenführer TuSA Düsseldorf wieder einmal, wozu sie an einem guten Tag in der Lage ist. Der Gastgeber hatte den designierten Oberligisten im letzten Spielabschnitt am Rande einer Niederlage. Erst eine hohe Foulbelastung — drei Basket-Spieler mussten vorzeitig das Spielfeld verlassen — verhinderte die große Überraschung. "Es ist zwar schade, dass wir dieses Spiel verloren haben. Aber wir haben nach anfänglichen Schwierigkeiten eine sehr gute Leistung geboten", sagt Basket-Spielertrainer Thomas Seelen.

Nach dem überzeugenden Auftritt gegen den Titelaspiranten sind die Emmericher Korbjäger heute Abend gegen einen Gegner gefordert, dem das Wasser im Abstiegskampf bis zum Hals steht. Aufsteiger VfL Merkur Kleve hat im bisherigen Saisonverlauf erst zwei Siege geschafft — einen zu allem Überfluss auch noch kampflos gegen Schlusslicht Giants Düsseldorf III, das auf die Fahrt nach Kleve verzichtet hatte. Die von Ralf Daute trainierte Klever Mannschaft hatte sich vor sieben Jahren für die Bezirksliga qualifiziert und in der abgelaufenen Saison den Sprung in die Landesliga geschafft. Dort hat es für den linksrheinischen Nachbarn erst zu einem "regulären" Erfolg gereicht — beim aktuell punktgleichen Vorletzten Spielvereinigung Odenkirchen siegte der VfL Merkur mit 73:70.

Dennoch sieht Thomas Seelen vor dem ersten Landesliga-Vergleich beider Teams keinen Grund, den Abstiegskandidaten auf die leichte Schulter zu nehmen. "Man merkt im Training, dass es sich um ein Derby handelt. Meine Spieler betonen immer wieder, dass wir speziell Merkur Kleve unbedingt schlagen müssen. Doch uns ist klar, dass der Gegner mit der gleichen Einstellung ins Spiel geht. Ich rechne mit einem hart umkämpften Duell, in dem wir versuchen müssen, unsere spielerischen Vorteile zu nutzen", erklärt der Basket-Coach.

Die Gäste, die mit einem Sieg im Lokalduell wieder den Anschluss an die Spitzengruppe herstellen können, werden wahrscheinlich auf Dirk Loock verzichten müssen. Der Routinier erlitt im Spiel gegen den Tabellenführer eine Verletzung an der Wade. Eine Woche später tritt Basket Emmerich bei einem weiteren Wackelkandidaten an. Dann gibt die Mannschaft ab 17 Uhr ihre Visitenkarte in Odenkirchen ab — in der Hinserie gelang ein ungefährdeter 73:56-Erfolg.

Info Das heutige Nachbarschaftsduell beim VfL Merkur Kleve beginnt um 18 Uhr in der Sporthalle des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums an der Römerstraße.

(RP)