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Tennis: Altmeister greifen wieder an

Tennis : Altmeister greifen wieder an

Die Herren 65 des TC Rot-Weiß Emmerich gehören zum Besten, was der Tennis-Sport am Niederrhein zu bieten hat. Am 10. Mai starten die starken Oldies in ihre mittlerweile dritte Niederrheinliga-Saison.

Die Haare sind etwas grauer geworden. Doch der sportliche Ehrgeiz ist unverändert groß. Und in Sachen Technik macht den "Alten" ohnehin niemand etwas vor. Inzwischen ist es bereits 28 Jahre her, dass Manfred Kurth und Dr. Norbert Fohler erstmals beim Tennis-Club Rot-Weiß Emmerich gemeinsame Sache machten. Im Sommer 1983 schlugen sie noch für die Herren 35 auf.

Seitdem ist viel Wasser den Niederrhein hinunter geflossen. Käpt'n Kurth und Doc Fohler gehören mittlerweile zu den Altmeistern der Rot-Weißen, die gerade ihrer dritten Saison in der Niederrheinliga entgegenfiebern. Am Dienstag, 10. Mai, greifen die Cracks wieder zum Schläger.

Um 10.30 Uhr beginnt auf der Anlage am Eugen-Reintjes-Stadion das Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Neukirchen — mit einem Sieg soll nach Möglichkeit der erste Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Denn wie in jedem Jahr setzen sich die Emmericher Oldies ganz bescheidene Ziele.

"Für uns ist der vierte Platz das Maß aller Dinge. Wir möchten uns für eine weitere Saison in der Niederrheinliga qualifizieren", versichert Fohler. Die Rot-Weißen gehen mit einem "neuen" Spitzenspieler ins Rennen. Dr. Martin Armasow, der im vergangenen Jahr noch zu jung war und daher an die Herren 55 des TC Blau-Weiß Rees ausgeliehen werden musste, ist an Nummer eins gesetzt. Auch Hans Angenent und Jan Jonker gehören zum Jahrgang 1946 und dürfen daher in dieser Spielzeit zu ihren langjährigen Teamgefährten stoßen. Dafür gönnt sich Henny Gervers diesmal eine schöpferische Pause.

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Topfavorit Blau-Weiß Krefeld

In der Siebener-Gruppe gilt der HTC Blau-Weiß Krefeld als Topfavorit auf den Gewinn der Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Regionalliga. Zum Team gehört der bekannte Krawatten-Hersteller Hajo Ploenes. Der Unternehmer, schon seit Jahrzehnten Vorsitzender des Renommier-Clubs aus dem Krefelder Stadtwald, ist soeben vom Tennis-Verband Niederrhein zum "Fairplayer des Jahres" ernannt worden.

"Die Krefelder Mannschaft dürfte das Maß aller Dinge sein. Daneben muss man auch den Korschenbroicher TC und Volkswald Essen auf der Rechnung haben", sagt Fohler. Die Emmericher Oldies sehen sich mit der Auswahl von Rot-Weiß Kempen auf Augenhöhe.

Die Neulinge Rot-Weiß Grevenbroich und SV Neukirchen komplettieren die Niederrheinliga, die wiederum eine überaus spannende Medensaison verspricht. Dabei kommt der gesellige Aspekt nicht zu kurz. Fohler: "In unserem Alter achtet man darauf, dass das Ganze nicht in Stress ausartet."

(RP)