Lokalsport: Alles dreht sich um den Basketball

Lokalsport: Alles dreht sich um den Basketball

Das Emmericher Willibrord-Gymnasium ist Station der 25. NRW-Streetbasketball-Tour. 60 Teams gehen bei dem Event, das zum dritten Mal in der Grenzstadt stattfindet, auf Korbjagd. Einen Heimsieg feiern die "Pina Coladas".

Schulleiterin Inge Hieret-Mc Kay ging mit gutem Beispiel voran, verwandelte bei der Eröffnung des Basketball-Events zwei von drei Freiwürfen. Sportlehrerin und Organisatorin Kati Mager war sogar rückwärts erfolgreich. Anschließend gingen auf dem Schulhof des Willibrord-Gymnasiums insgesamt 60 Teams an die Körbe.

Emmerich war gestern Nachmittag die sechste Station der NRW-Streetbasketballtour, die in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum feiert. In verschiedenen Nachwuchsklassen sowie bei den Herren und Damen werden die Sieger ermittelt, die sich für das Finale am Samstag, 7. Juli, in Recklinghausen qualifizieren.

Zum dritten Mal war das Willibrord-Gymnasium einer der insgesamt 16 Veranstaltungsorte der Tour und stellte auch mit Abstand die meisten Teams. Als Belohnung durfte sich die Emmericher Schule erneut über zehn neue Basketbälle aus der Aktion "7 für 10" freuen.

Mit zwei Mannschaften war die Hochschule Rhein-Waal über den Rhein gereist und mischte im Wettbewerb der Herren High (Vereinsspieler) mit. "Wir haben vor, künftig des Öfteren auf sportlicher Ebene mit dem Willibrord-Gymnasium zu kooperieren", kündigt der Hochschulsportbeauftragte Peter Gartzke an. "Das soll ein Anfang sein".

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Im Herren High-Wettbewerb ging auch Marco Frisch zusammen mit seinem Sohn Bent sowie Henrik und Simon Janßen auf die Felder. "Die Jungs wollten gerne mitmachen. Wir möchten einfach Spaß haben", erzählt der Trainer der U16-Mannschaft des FKB Emmerich.

Dirk Unverferth vom veranstaltenden Westdeutschen Basketball-Verband wunderte sich ein wenig, dass diesmal überhaupt keine niederländische Mannschaft dabei war: "Das liegt doch eigentlich nahe". Dafür kamen aber auch einige Teams aus anderen Städten, vom Niederrhein oder aus dem Ruhrgebiet. So waren Gäste aus Schwerte bei den Damen erfolgreich.

Alle Teams hatten sich Namen gegeben, wie beispielsweise die siegreichen "Pina Coladas" aus Emmerich bei den Mädchen Jahrgang 2001 und jünger. Gespielt wird beim Streetbasketball grundsätzlich drei gegen drei - ohne Schiedsrichter, denn "Fair Play" wird groß geschrieben.

Nachdem es immer mal wieder geregnet hatte, gab es bange Blicke in Richtung Himmel. Doch als es losging, schien die Sonne. "Bei Regen können wir in die Halle ausweichen", erklärte Kati Mager. Unterstützt wurde sie von zahlreichen Schülern, vor allem von Lea Damen, Bent Frisch, Nick Schmenk, Niklas Dachmann und Björn Radefeld. "Sie haben von Anfang an tollen Einsatz gezeigt. Ein Dank geht außerdem an die Schulleitung, die uns immer sehr gut unterstützt sowie an alle Schüler, die sich um das Catering gekümmert haben".

(RP)