Ärgerlicher Gegentreffer für den RSV Praest

Fußball : Ärgerlicher Gegentreffer für den RSV Praest

In der Nachspielzeit des Bezirksliga-Spiels gegen die DJK Twisteden kassiert die Praester Elf noch das Ausgleichstor zum 3:3. Für die Gäste, die nun auf den SV Vrasselt treffen, markiert Dennis Thyssen zwei Tore.

Nur noch wenige Sekunden waren bei der Bezirksliga-Begegnung des RSV Praest in Twisteden zu spielen, als die Gäste einen Freistoß erhielten. Doch anstatt diesen weit nach vorne zu schießen, landete der Ball beim Gegner, der einen letzten Angriff startete. Jan van de Meer zog dann aus 25 Metern ab und der fulminante Fernschuss schlug tatsächlich zum 3:3 im Netz ein. „Das war absolut ärgerlich, da haben wir uns überhaupt nicht clever angestellt“, kommentierte RSV-Trainer Roland Kock den bitteren Last-Minute-Ausgleich für seine Mannschaft.

Dennis Thyssen brachte die Schwarz-Gelben in der 17. Minute nach einem schönen Pass von Marcel Wolters durch die Schnittstelle der DJK-Abwehr mit 1:0 in Führung. Anschließend hatte Sezgin Baran die Chance zum 2:0, vergab diese aber. Zu allem Überfluss brach erneut seine Oberschenkelzerrung auf und musste ausgewechselt werden. Beide Mannschaften hatten in der Folge ihre Chancen. In der 44. Minute klatschte ein Freistoß von RSV-Kapitän Juri Wolff auf die Latte.

Die zweite Hälfte hatte auf dem Kunstrasen gerade begonnen, da kamen die Hausherren zum Ausgleich (48.). Und nach einem flach getretenen Freistoß der Twistedener, den Jonas Wilde unglücklich ins eigene Netz bugsierte, hieß es nach einer Stunde sogar 1:2 aus Praester Sicht. „Da hätte das Match auch richtig kippen können. Wir sind dann aber zum Glück schnell zurückgekommen“, sah Kock, wie seine Mannschaft zum 2:2-Ausgleich kam. Diesmal traf Wilde ins richtige Tor. Nach einer scharfen Hereingabe von Marcel Wolters landete die Abwehr des gegnerischen Torhüters beim Linksverteidiger, der mit einem Fallrückzieher ins leer Tor traf (64.). Und es kam noch besser: Nach einem Pass von Thyssen auf Wolters zog dieser volley ab, beim Abpraller stocherte zunächst Jonas Wilde nach, ehe Dennis Thyssen schließlich zum 3:2 verwandelte (79.).

Als sich die Praester schon darauf freuten, mit einem Sieg ins Lokalderby am kommenden Sonntag gegen den SV Vrasselt gehen zu können, schlug der Gastgeber doch noch einmal zu. Nach dem Tor zum 3:3 war dann auch sofort Schluss.

„Insgesamt geht das Unentschieden bei einem guten Gegner und in einem Spiel, in dem alles drin war sicherlich in Ordnung, nur der Zeitpunkt ist natürlich absolut ärgerlich“, so Kock nach der Begegnung.

RSV Praest: Döring - Buscher, Schulz, Wolff, Dag, Müller (89. Elders), Stein, Wolters (90. Verbücheln), Baran (26. jesche), Thyssen.

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