Handball: 13 Treffer von Roes reichen der HSG nicht

Handball : 13 Treffer von Roes reichen der HSG nicht

Handball: Bezirksliga-Spitzenreiter verliert 29:31.

Die Herren der Handballspielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg haben ein umkämpftes Spiel bei der Zweitvertretung des SV Schermbeck verloren und die zweite Saisonniederlage kassiert. Der Spitzenreiter der Handball-Bezirksliga unterlag mit 29:31. Bereits zur Halbzeit lagen die Mannen von Trainer Sven Esser mit 12:14 hinten. In Durchgang zwei gab es dann einige Führungswechsel, ehe sich die Hausherren am Ende entscheidend mit zwei Toren absetzen konnten.

„Das war ein hart umkämpftes Spiel. Schermbeck war von Anfang an spielbestimmend und lag bis zur 40. Minute immer in Führung, dann konnten wir aber innerhalb von drei Minuten das Match drehen und führten auch mit 23:22. Am Ende haben wir aber einfach zu viele Fehler im Angriff und in der Abwehr gemacht, weshalb wir dann auch verloren“, meinte HSG-Kapitän und Kreisläufer Jannik Ising. Überragender Akteur auf Seiten der HSG HMI war Rückraumspieler Malte Roes, der 13 der 29 Treffer erzielte.

HSG HMI: Bagar, Kniest; Ising (3), Roes (13), Schumacher (3), Schepersmann, Lonscher, Nehling (1), Brücker, Arendsen (2), Marks (1), Fischer (6), Bucksteeg.

Die Damen der Handballspielgemeinschaft haben ihr Auswärtsspiel beim TV Voerde mit 18:12 gewonnen und damit den dritten Tabellenplatz in der Damen-Bezirksliga verteidigt.

Vor allem in der ersten Hälftet zeigte die Mannschaft von Trainer Ralf Sobotta eine bärenstarke Leistung und führte dementsprechend mit 12:5. „Die erste Halbzeit war phänomenal. Wir haben nur fünf Tore zugelassen, was auch einer extrem guten Leistung von Kathrin Bücker lag. Gekrönt wurde die starke erste Hälfte von tollen Spielzügen. Es hat richtig Freude gemacht zuzuschauen. Das war wieder ein Schritt nach vorne“, lobte der HSG-Coach.

Doch nach dem Seitenwechsel wollte es nicht mehr so klappen wie vor dem Pausenpfiff. Vor allem die Torausbeute der Vereinigten war nicht zufriedenstellend. „Wir haben uns den Luxus erlaubt alleine, vier Siebenmeter zu verwerfen. Dazu haben wir einige gute Chancen nicht verwertet“, bemängelte der Coach.

Ein Sonderlob erhielt aber Rückraumspielerin Marie Müller. Die 19-Jährige war mit fünf Treffern auch beste Torschützin. Sobotta: „Es war ein Highlight, ihr beim Spielen zuzusehen“.

HSG HMI: K. Bücker, H. Schnelting; Becker (3), Bruckwilder (2), Müller (5), Eimers, Praest, Nehling (2), Gorges, E. Bücker (1), Haves (2), Roes (3), A. Bücker, Hövelmann.

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