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SPD Rees zweifelt an Dialog-Willen von Kinder-Initiative

Streit um Kinder- und Jugendpolitik : SPD kontert Kritik von Initiative

Nach der Schelte von „Kindern eine Stimme geben“ zweifelt der SPD-Politiker Bodo Wißen daran, dass die Initiative tatsächlich ein Interesse am Dialog mit der Politik hat.

(bal) Mit Unverständnis und Verärgerung hat Bodo Wißen (SPD) auf die Kritik der Initiative „Kindern eine Stimme geben“ reagiert. Wie berichtet, hatte Bastian Tenholter von der Initiative der Reeser SPD vorgeworfen, Klientel-Politik zu betreiben und sich zu wenig um die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu kümmern. Dies gehe aus den Anträgen der Sozialdemokraten zum Haushalt hervor, hatte Tenholter argumentiert.

Dazu Bodo Wißen: „Ich habe Herrn Tenholter im Wahlkampf ein Gesprächsangebot gemacht, auch mehrere Terminvorschläge unterbreitet. Ich habe Herrn Tenholter eine ellenlange E-Mail mit unseren kinder- und jugendpolitischen Forderungen aus unserem Wahlprogramm, unter anderem diejenige nach einem echten Kinder- und Jugendparlament, gesandt. Da kam nichts zurück, nothing, nada, niente“, schreibt Wißen in einer Reaktion auf die Vorwürfe.

Er bezweifelt, ob bei der Kinder-Initiative tatsächlich das Interesse an einem echten Dialog besteht: „Ich weiß nicht, welches Interesse Herr Tenholter verfolgt, aber im Interesse der Reeser Kinder und Jugendlichen ist diese One-Man-Show nicht“, so Wißen.