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SPD fordert weiter Luftreinigungsgeräte für Schulen in Rees

Luftreinigungsgeräte an Schulen : Luftreinigung an Schulen: SPD fordert Handeln

Auch nach der Kritik vom Bürgermeister beharrt die SPD auf ihrer Forderung nach Luftreinigungsgeräten für die Schulen. Sie will, dass die Stadt jetzt handelt.

(bal) SPD-Fraktionschef Peter Friedmann und Vize-Bürgermeister Bodo Wißen (SPD) reagieren auf die ablehnende Haltung von Bürgermeister Christoph Gerwers zum SPD-Antrag für Luftreinigungsgeräte an Schulen: „Es ist wie immer in Rees. Geht nicht, wollen wir nicht, können wir nicht.  Während andere aktiv voranschreiten, herrscht in Rees Stillstand nach dem Motto: Achselzucken und Abwarten“, schreibt das Duo jetzt in einer Pressemitteilung.

Bürgermeister Christoph Gerwers hatte in der RP vor allem die SPD-Forderung nach täglichen Schnelltests für Schüler als zu teuer und logistisch kaum durchführbar bezeichnet. Auch der Antrag für Luftreinigungsgeräte sei nicht gut durchdacht, hatte der er gesagt, weil die voraussichtlichen Kosten die von der SPD dafür vorgesehen Summe um ein Vielfaches übersteigen würde.

Zu den Schnelltests sagt die SPD nichts. Aber zu den Luftreinungsgeräten: Die würden schon bald zur Grundausstattung eines jeden Schulraums gehören, auch wenn die Corona-Krise überstanden ist und alle geimpft seien. „Ja, es kostet Geld. Nicht reagieren, nicht planen, nicht vorbereitet sein, kostet allerdings noch viel mehr Geld und vor allem Leid“, schreiben Wißen und Friedmann. „Wir verlangen vom CDU-Bürgermeister Gerwers, dass er sich zumindest Gedanken über dieses Thema macht, die darüber hinaus reichen, dass er einen Antrag nur deswegen ablehnt, weil er von der SPD kommt.“