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SPD Emmerich will bei Mitfahrbänken Zeichen für Toleranz setzen

Zeichen für Toleranz : SPD will Mitfahrbänke in Regenbogenfarben

Mitfahrbänke in Regenbogenfarben – die Emmericher SPD will ein optisches Zeichen für Emmerich als multikulturelle und gastfreundliche Stadt setzen.

(RP) Gewissermaßen als optisches Highlight beantragt die SPD-Fraktion die Gestaltung der bereits im Januar auf den Weg gebrachten Mitfahrbänke in Regenbogenfarben. „In Emmerich leben aktuell ca. 32.500 Einwohner, davon ca. 18,5 Prozent Ausländer aus Nicht-EU-Ländern und insgesamt etwas über 9000 Menschen mit Migrationshintergrund“, weiß Meike Schnake-Rupp, Geschäftsführerin der SPD-Ratsfraktion. Der Anteil der Menschen, die schwul, lesbisch oder transgender sind, wird deutschlandweit auf ca. 7,4 Prozent geschätzt, womit auch in Emmerich etliche dieser Menschen leben dürften. Manfred Mölder, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, führt aus, dass die Farben des Regenbogens aber eben nicht nur dafür stehen, wie man gemeinhin annehme, sondern auch für die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens. „In zahlreichen Kulturen weltweit werden die Regenbogenfarben als Stimmung für Aufbruch, Veränderung und Frieden gesehen. Sie gelten als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht“, sagt der Fraktionsvorsitzende der SPD

Meike Schnake-Rupp ergänzt: „Emmerich ist eine bunte und multikulturelle Stadt. Eine tolerante Stadt für viele verschiedene Menschen, Lebensformen und Kulturen!“ Und eben genau dieser Satz soll als Schildchen auf jeder Mitfahrbank angebracht werden.