Rees: Sparkasse: JU wendet sich an Spreen

Rees: Sparkasse: JU wendet sich an Spreen

In Sachen Sparkasse Rhein-Maas hat sich die Junge Union Rees an Landrat Wolfgang Spreen und den Vorstand der Sparkasse gewandt: "Die Schließungen der SB-Standorte Rees und Haffen-Mehr sowie die Schließung der Filiale Millingen und die Umstrukturierung der Filiale Haldern stellen für die Bürger eine erhebliche Belastung dar. Diese Änderungen in Rees haben auch für die Jugend weitreichende Auswirkungen", so Michel Helmes (JU-Vorsitzender) und Stefan Wolbring (JU-Geschäftsführer). Jugendliche hätten nach Umsetzung der beschlossenen Änderungen einen enorm längeren Weg zum nächsten Geldautomaten. Diese Strecken seien durch unzureichenden Nahverkehr mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden. Die Sparkasse könne somit nicht die Förderung des Umganges mit Geld der Jugend gewährleisten. Ein Widerspruch zum Sparkassen-Gesetz dar, indem die Sparkasse genau zu diesem Grundsatz verpflichtet sei.

Zudem sei auch die ebenfalls im Sparkassen-Gesetz festgelegte flächendeckende Versorgung der Bevölkerung nicht mehr vorhanden, weil für Rees, die flächenmäßig größte Stadt im Geschäftsgebiet, nur noch zwei Standorte vorgesehen seien.

Ferner stellen die Sparkassen kein Unternehmen dar, dessen oberstes Ziel größtmöglicher Profit, sondern die Versorgung der Kunden im Geschäftsgebiet ist, so Helmes und Wolbring. "Daher fordern wir Sie auf, dass Sie ihre Maßnahmen in Bezug auf die Anforderungen einer Sparkasse prüfen und die Versorgung im Geschäftsgebiet Rees auf einem hinnehmbaren Niveau halten", heißt es in dem Schreiben.

(RP)