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Emmerich: Sigmund: "Will keine Stimmen abfischen"

Emmerich : Sigmund: "Will keine Stimmen abfischen"

Joachim Sigmund hat sich gestern zum RP-Artikel "BGE will das Kommando im Rathaus - SPD freut sich" geäußert.

In einer E-Mail bezieht der 58-Jährige, der bei den Bürgermeisterwahlen für die BGE antreten will, unter anderem zu den Äußerungen der SPD Stellung: "Dass sich die SPD freut, dass ich kandidieren werde, ist nachvollziehbar, denn Demokratie braucht schließlich den Wettbewerb." Jedoch gehe es ihm nicht darum, am 13. September irgendwelche Stimmen abzufischen. "Das ist nicht mein Ansatz. Ich möchte unserer Bürgerschaft helfen, an verantwortlicher Stelle und - das in Zeiten klammer Kassen - gemeinsam mit Politik und Verwaltung notwendige Änderungen und den damit verbundenen Kurswechsel in der Stadtpolitik einzuleiten, diesen lebendig zu gestalten und in den kommenden Jahren als Bürgermeister umzusetzen."

Mehr zu seiner Motivation, als Bürgermeisterkandidat anzutreten und zu seinen Zielen will er in der Mitgliederversammlung der BGE, die voraussichtlich nach Ostern stattfinden soll, erklären.

Sigmund äußert sich auch zur Verärgerung, die es in der BGE-Fraktion über die Art der Bekanntgabe seiner Kandidatur gab. Dass er antritt, hatte er, wie berichtet, nicht am Montag in der Fraktionssitzung, sondern erst zwei Tage später per E-Mail mitgeteilt. Für Sigmund in Zeiten neuer Medien nichts "Außergewöhnliches". BGE-Chef Gerd Bartels sei bereits von ihm am Dienstag informiert worden.

Falsch verstanden fühlt sich Sigmund in Sachen Bürgerentscheid zum Ortsvorsteher Elten. Sein abschließendes "Nein", nachdem er den Vorschlag selbst ins Spiel gebracht hatte, sei durch die zu erwartenden hohen Kosten bei unsicherem Ausgang begründet gewesen. Sigmund: "Wenn ich damit anecke, halte ich das aus."

(bal)