Emmerich: Sebastianer: Beifall für den 27. Zug

Emmerich: Sebastianer: Beifall für den 27. Zug

Turnusgemäße Wahlen und das bevorstehende Große Stadtschützenfest waren wichtige Tagesordnungspunkte der zeitweise recht lebhaften Jahreshauptversammlung der St. Sebastian-Schützenbruderschaft Emmerich am Rhein, die am Freitag auf dem Kapaunenberg stattfand. Hierzu konnte Direktor Manfred Schmittkamp mehr als 90 Mitglieder begrüßen.

Anschließend belegten die Kassierer Thomas Reintjes (Vereinskasse) sowie Ralf Bisselik (Gewerbebetrieb Kapaunenberg), dass die aktuell 367 Mitglieder zählenden Sebastianer finanziell gesund sind. Kassenprüfer Thomas Prinzel attestierte für beide Kassen eine "sorgfältige und sehr gewissenhafte Kassenführung".

Bei den Vorstandswahlen wurde zunächst der stellvertretende Direktor Ralf Laarmann einstimmig in seinem Amt bestätigt. Zudem konnte der längere Zeit vakante Posten des Pressesprechers mit Tom Engelen neu besetzt werden. Bei der Wahl des technischen Leiters, der zum Beispiel für die Heizung im Schützenhaus Kapaunenberg sowie für die Technik auf dem Schießstand zuständig ist, gab es eine geheime Abstimmung, aus der schließlich Jochen Stelzig gegen die Mitbewerber Detlef Evers und Hans-Werner Mumbeck als eindeutiger Sieger hervorging.

Schriftführer Hans-Jürgen Gorgs ging auf das Große Stadtschützenfest am 24. April ein. Auf Böllerschüsse an der Promenade soll dabei verzichtet werden. Oberst Gregor Heering erläuterte den Ablauf des Maifestes. Anschließend wurde diskutiert, ob beim Maifest oder bei anderen festlichen Anlässen die traditionelle Kleiderordnung beibehalten werden soll, oder ob man dies nicht lockerer sehen sollte.

Erfreuliches gab es zum Schluss, denn nach der eindringlichen Mahnung von Manfred Schmittkamp, dass die Bruderschaft keine Fahnenträger mehr habe – "Was ist ein Schützenverein ohne Fahne?!" – erklärte sich der 27. Zug mit Zugführer Dominik Welling unter dem Beifall der übrigen Mitglieder spontan dazu bereit, zukünftig diese Aufgabe zu übernehmen.

(RP)