Rees: Schüler für Facharbeiten in Religion geehrt

Rees : Schüler für Facharbeiten in Religion geehrt

Es war ein komplexer Stoff, der den Jugendlichen in Münster serviert wurde. Prof. Klaus Müller, Dekan der katholischen Fakultät Münster, erläuterte in seinem Festvortrag, wie wichtig die Unterscheidung zwischen Glauben und Vernunft sei. Seine 30-minütigen Ausführungen lieferten praktischen Anschauungsunterricht, wie sich Vorlesungen an der Uni Münster in Theologie anfühlen.

"Ein wirklich ansprechender und anspruchsvoller Vortrag", meinte auch Michael Schlattmann. Der Konrektor des Gymnasiums Aspel war nach Münster gekommen, weil zwei seiner Schüler beim Wettbewerb für Facharbeiten in Religion zu den 30 Besten im Bistum gehörten.

Julia Latzel war der Frage nachgegangen, ob Christen eine Pflicht zur Organspende haben. Finn Kalmus hatte sich mit dem Thema "Sexualität und Kirche" auseinandergesetzt. Zum zweiten Mal hatte die Schulabteilung des Generalvikariats einen Wettbewerb für Facharbeiten in Religion veranstaltet. Mehr als 300 Arbeiten fertigten Schüler im Bistum an. Die Besten konnten eingereicht werden, aus denen eine Jury 30 herausragende Arbeiten auswählte und die Verfasser nach Münster einlud. Die Tage dort fanden die Schüler spannend. Zwar gehörten die Reeser am Ende nicht zu den drei Haupt-Preisträgern, aber die Arbeit mit den anderen Schülern in Münster machte eine Menge Spaß. Zumal auch Zeit blieb, die Stadt zu erkunden.

Die Jury, die auch aus fünf Professoren bestand, lobte die Arbeiten. Sie hätten durch Eigenständigkeit und Originalität überzeugt. "Wichtig war, wissenschaftliches Arbeiten kennenzulernen", so Jury-Mitglied Dr. Frank Meier-Hamidi.

(RP)
Mehr von RP ONLINE