Emmerich: Schönerer Klang für die Trauerhalle

Emmerich : Schönerer Klang für die Trauerhalle

Als Stefan Burs vor 20 Jahren nach Emmerich kam, war die elektrische Orgel in der Trauerhalle bereits "alt". Der Kantor von St. Aldegundis spielte sie tapfer weiter, doch im Laufe der Jahre wurden ihre Klänge kaum noch zumutbar. So regten der evangelische Pfarrer Dr. Martin Neubauer und sein katholisches Pendant, Pfarrer Bernd de Baey, an, über eine neue nachzudenken. Bei einem Gespräch mit der Stadtverwaltung wurde ihnen empfohlen, einen Antrag an die Rudolf-W.-Stahr-Stiftung zu stellen.

Ulrich Siebers in seiner Funktion als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung überbrachte jetzt den positiven Bescheid, so dass nun eine neue elektronische Orgel für 7200 Euro gekauft werden konnte. Das Tasteninstrument mit elektronischer Tonerzeugung, die den Klang einer Pfeifenorgel mit 34 Registern simuliert, überzeugte: "Es wird beispielsweise der Klang einer bedeutenden Orgel, etwa der Royal Albert Hall, aufgenommen, der als Ton abgespielt wird." Wichtig war Burs aber auch, dass die E-Orgel leicht zu bedienen und auch von seinen Vertretern zu spielen ist.

Auch Pfarrer de Baey zeigt sich höchst zufrieden. "Wenn keine Messe erwünscht ist und in der Trauerhalle ein Wortgottesdienst gefeiert wird, kommt der Organist zum Friedhof", erläutert er das Prozedere.

(ha)
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