Emmerich: Rheinpegel steigt, aber keine Gefahr für Emmerich und Rees

Emmerich: Rheinpegel steigt, aber keine Gefahr für Emmerich und Rees

Die Hochwasserschutzvorrichtungen sind ausreichend. Mobiler Schutz wird wahrscheinlich gar nicht aufgebaut werden müssen.

Alles entspannt an der Promenade. Auch wenn Vater Rhein weiter steigt und der Treidelpfad an der Emmericher Promenade nicht mehr zu sehen ist, bleibt die Lage doch ruhig. Die neue Promenade, die vor zehn Jahren dafür sorgte, dass Emmerichs Innenstadt auch im Falle eines "Jahrhunderthochwassers" trocken bleibt, hält einiges aus.

Die tiefste Stelle der Rheinmeile - und damit natürlich das schwächste Glied der Kette - ist der Bereich an der Martinikirche. Wenn der Emmericher Pegel eine Höhe von 8,40 Metern erreicht, werden dort mobile Schutzelemente aufgebaut und das "Tor" zur Promenade geschlossen.

Für den Rest der Promenade, der höher liegt, gelten noch höhere Pegelstände. Und selbst wenn das Wasser bis kurz unter der Schutzmauer steht, haben die Emmericher noch die Möglichkeit, mobile Schutzwände aufzubauen, um ihre Innenstadt zu schützen. Dazu wird es wohl gar nicht kommen. Für den Sonntag ist in Emmerich ein Pegelstand um 7,80 Meter vorhergesagt. Die Emmericher können also entspannt auf Vater Rhein schauen.

Das können die Menschen in Rees ebenfalls tun. Allerdings ist dort die Promenade nicht nur im unteren Bereich gesperrt, sondern auch in Richtung Rheinhotel. Hochwasser-Fans haben aber trotzdem an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, sich die Kraft des Flusses aus nächster Nähe anzuschauen.

Und auch hier gilt: Die Pegel steigen zwar noch (in Rees werden es über acht Meter werden), allerdings steigt das Wasser nicht in einem solchen Maße, dass die Menschen in der Innenstadt nasse Füße bekommen werden.

(ha)